Arbeit und Migration. Eine historisch-politische Stadterkundung

Arbeit, insbesondere Lohnarbeit, und Migration beeinflussen unsere Gesellschaft, unser Miteinander und unseren Platz im Zusammenleben. Oft werden beide Bereiche in öffentlichen Debatten verknüpft und der Zusammenhang vereinfacht:

Den einen gilt Migration als rettendes Mittel gegen Fachkräftemangel und die Überalterung der Gesellschaft, die anderen wehren sich gegen Migration, weil sie ihre angestammte Position bedroht sehen. Insbesondere rechte Akteurinnen und Akteure spitzen Ängste und potenzielle Probleme unzulässig und in rassistischer Weise zu.

Diesen Spannungen und ihren Spuren im städtischen Raum widmen sich der Spaziergang zwischen Unicampus am Holländischen Platz und Innenstadt. Die Teilnehmenden besuchen Orte, an denen Arbeit und Migration von der Zeit des 2. Weltkriegs bis heute thematisiert werden. Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit besprechen wir dabei ebenso wie die gesellschaftlichen und kulturellen Beiträge von Migrantinnen und Migranten.