Die Stiftung Nord-Süd-Brücken vergibt 2025 zum siebten Mal den Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte an gemeinnützige Vereine. Es können Projekte eingereicht werden, in denen die Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen eine herausragende Rolle spielen. Dies können sowohl Projekte der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit sein als auch Projekte von Partnerorganisationen im Globalen Süden.
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann von dem Verein frei für die eigene Arbeit eingesetzt werden.
Der Preis erinnert an Kathrin Buhl, die die Stiftung Nord-Süd-Brücken in den 90er Jahren mit aufgebaut und bis 2007 entscheidend mitgeprägt hat. Völlig überraschend und viel zu früh ist sie im Dezember 2012 in São Paulo gestorben. Bei der Beratung und Förderung von entwicklungspolitischen Inlands- und Auslandsprojekten hat Kathrin Buhl die Selbstbestimmung, Teilnahme und aktive Mitarbeit der beteiligten Personengruppen an der Entwicklung und Umsetzung von Projekten gefordert. Außerdem betonte sie die Notwendigkeit, dass Vereine und NRO sich im Globalen Norden und Süden kritisch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinander setzen müssen.
Die Stärkung von sozialen Bewegungen bzw. der Zivilgesellschaft in diesen Auseinandersetzungen war ihr ein Anliegen. Mit dem Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte wollen wir diesen Anspruch lebendig halten und entsprechende Projekte auszeichnen.