Make Chocolate Fair!

Logo der Kampagne "Make Chocolate Fair! ". Quelle: http://de.makechocolatefair.org

Noch immer gehören Armut und ausbeuterische Kinderarbeit zum Alltag in den Kakaoanbauregionen. Die Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich für bessere Lebensbedingungen von Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit. Wir machen uns für einen nachhaltigen Kakaoanbau stark, der die Umwelt schützt und gleichzeitig die Einkommenssituation der Kakaobäuerinnen und -bauern verbessert.

Die Kampagne Make Chocolate Fair! fordert Schokoladenunternehmen, Kakaoverarbeiter und Regierungen auf, ihre Bemühungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Kakaobauernfamilien zu verstärken. Schokoladenunternehmen sind die Hersteller des Endprodukts von Kakao. Sie tragen eine maßgebliche Verantwortung für die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten im Kakaoanbau und für die Zahlung existenzsichernder Preise. Regierungen müssen Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards stärker in die Pflicht nehmen und bestehende Gesetze konsequent umsetzen. Auch Verbraucher*innen stehen in der Verantwortung: Als Endkonsument*innen können sie faire Schokolade einfordern und beim Kauf auf zertifizierte Schokolade achten.

Infoblatt, Aktionsflyer, Ausstellung oder Studie - im Rahmen ihrer Informations- und Bildungsarbeit sind zahlreiche Publikationen und Materialien zum Thema Kakaoanbau erschienen. Für Einzelpersonen, Schokoladenliebhaber*innen, Aktions- oder Arbeitsgruppen, Schulklassen, kleine oder große Organisation gibt es im zudem verschiedene Aktionsmöglichkeiten.

Filmtour: The Chocolate War – Im Kampf gegen die milliardenschwere Schokoladenindustrie

Zusammen mit lokalen Gruppen in ganz Deutschland geht INKOTA mit dem Dokumentarfilm “The Chocolate War” im Herbst 2023 auf Tour. Alle Orte und Termine der Filmtour gibt´s auf der Website.

Interessierte Gruppen können den Film bei INKOTA auch ausleihen. Ob bei einem öffentlichen Filmabend, im Unterricht oder in einer Jugendgruppe: mit der Filmpräsentation können die ausbeuterischen Zustände auf den Kakaoplantagen sichtbar gemacht werden.