Fashion Revolution 2026: who made my merch?

Im Kontext der diesjährigen Fashion Revolution rund um den 24. April stellt Fairtrade Deutschland die Frage: #whomademymerch? Mit Blick auf die bevorstehende Männer-Fußball-WM 2026 rückt das Thema Merchandising erneut in den Fokus. Während Umsatzsteigerungen im Bereich Sportswear überwiegend großen Marken zugutekommen, bleiben die Arbeitsbedingungen der Menschen in der Textilproduktion häufig unsichtbar.

Vor diesem Hintergrund wird auf die bestehenden Ungleichverhältnisse in globalen Lieferketten aufmerksam gemacht und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Textilproduktion und Konsumverhalten angeregt. Als Beispiel für Handlungsmöglichkeiten wird ein von der Aktivistin und dem Model Marie Nasemann umgestaltetes Trikot vorgestellt, das zu einem „Fair“-Fanshirt weiterentwickelt wurde.

Zur aktiven Beteiligung können Schulen Materialien wie Buttons und Bügelbilder beziehen und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern eigene Fan-Shirts gestalten. Darüber hinaus bietet der Fairtrade-Lizenzpartner Neutral® im Rahmen der Fashion Revolution Schulklassen Kleidung aus 100 % biologischer Fairtrade-Baumwolle zu vergünstigten Konditionen an. Ergänzend besteht die Möglichkeit, sich über nachhaltige Produktionsbedingungen und den Einsatz erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie in der Textilherstellung zu informieren.

Durch die bewusste Wahl fair produzierter Textilien für Teamshirts und ähnliche Produkte kann ein Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit im Textilsektor geleistet werden.

Schulen, die im laufenden Jahr ihr 10-jähriges Fairtrade-School-Jubiläum feiern, haben zudem die Möglichkeit, ein Klassenset T-Shirts von Neutral® zu gewinnen. Die ersten zehn Schulen, die sich per E-Mail bei der zuständigen Ansprechperson melden, erhalten die entsprechende Ausstattung.