Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Diskriminierende Strukturen durchziehen alle Bereiche der Gesellschaft – sie schaffen Privilegien für einige und benachteiligen andere. Diese Ungerechtigkeiten zeigen sich in verschiedenen Formen: Rassismus, Sexismus, Queer- und Transfeindlichkeit, Klassismus, Ableismus, Adultismus und Antisemitismus – und beginnen oft schon in den frühesten Lebensjahren, auch in frühkindlichen Bildungseinrichtungen.

Der Intensivkurs vermittelt das Konzept „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung©" und stattet Teilnehmende mit Werkzeugen aus, um Diskriminierung in frühpädagogischen Kontexten zu erkennen, zu analysieren und abzubauen. Der Schwerpunkt liegt auf der Kombination aus Selbstreflexion, Praxisreflexion, Wissenserweiterung und praktischem Transfer – entlang der Handlungsfelder vorurteilsbewusste Teamarbeit, Interaktion mit Kindern, Zusammenarbeit mit Familien sowie Gestaltung der Lernumgebung.

Ziele

Die Teilnehmenden kennen das Konzept mit seinen Zielen und Prinzipien, verstehen gesellschaftliche Diskriminierungsmechanismen und deren Auswirkungen auf das Leben junger Kinder, reflektieren die eigene gesellschaftliche Positionierung und deren Einfluss auf die pädagogische Praxis und erarbeiten vorurteilsbewusste Sprach- und Handlungsalternativen.

Zielgruppe

Interessierte aus dem pädagogischen Arbeitsfeld für Kinder von 0 bis 10 Jahren, z. B. pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Fachberater*innen

Termine

  • Block 1: 19.–20. November 2026, online
  • Block 2: 14.–15. Januar 2027, online
  • Block 3: 15.–16. März 2027, online
  • Block 4: 10.–11. Mai 2027, online
  • Block 5: 24.–25. Juni 2027, in Präsenz in Berlin

Alle Blöcke finden jeweils von 9 bis 16 Uhr statt.