Ziel der Fortbildungsreihe ist es, Distanzierungsarbeit in pädagogischen Kontexten als Querschnittsaufgabe zu verankern.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Fähigkeit, zentrale Ansätze und Methoden der Distanzierungsarbeit eigenständig in unterschiedliche Arbeitsfelder zu integrieren. Dadurch wird Handlungssicherheit gefördert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass heute kaum ein pädagogisches Feld frei von interventionsbedürftigen Situationen ist.
Im Verlauf der Fortbildung soll eine feste Gruppe von Fachkräften entstehen, die auch über die einzelnen Module hinaus in einem kollegialen Austausch verbunden bleibt.
Distanzierungsarbeit ist ein vergleichsweise junges Handlungsfeld, das sich aus verschiedenen Disziplinen heraus entwickelt und durch praktische Erfahrungen kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Mit dem Erstarken des Rechtspopulismus und der extremen Rechten sowie deren zunehmendem Einfluss auf gesellschaftliche Debatten hat dieses Arbeitsfeld deutlich an Relevanz gewonnen.
Gesellschaftliche Entwicklungen und politische Konflikte wirken sich unmittelbar auf pädagogische Praxis aus. Die Fortbildungsreihe begegnet diesen Herausforderungen mit einer klaren Haltung sowie einem professionellen, pädagogisch-konstruktiven Blick auf Grenzen und Handlungsmöglichkeiten.
5 Module mit jeweils 2 Tagen / 1 Modul 1 Tag
Uhrzeit: ca. 9:00 – 17.00 Uhr
Ort: Peter-Weiss-Haus
Terminübersicht: