Der Masterstudiengang Nachhaltige Regionalentwicklung vermittelt Kompetenzen, um Regionen als komplexe, teilweise widersprüchliche Systeme zu betrachten. Er befähigt dazu, Zielkonflikte und Spannungsfelder nachhaltiger Regionalentwicklung zu analysieren sowie Lösungsansätze und Projekte zu entwickeln und zu managen. Dabei wird häufig mit regionalen Praxispartner*innen und in Lerngruppen gearbeitet.
Der Studiengang bietet fachliche Vertiefung in den Bereichen „Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“, „Individuelle Profilierung“ und „Biodiversitätsmanagement in der Kulturlandschaft“.
Von nachhaltiger Regionalentwicklung wird gesprochen, wenn es gelingt, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften und zu leben. Im Masterstudiengang Nachhaltige Regionalentwicklung steht die Auseinandersetzung mit den Zielen nachhaltiger Entwicklung und der Frage im Mittelpunkt, wie der Weg dorthin gestaltet werden kann und welche Akteur*innen dabei einbezogen werden.
Der Masterstudiengang gehört zu den wenigen Studiengängen in Deutschland, die den Fokus auf die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen richten. Die Studierenden kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Eberswalde und bringen Wissen aus Disziplinen wie Landschaftsökologie, Forst- und Agrarwissenschaften, Geographie, Biologie und Landschaftsarchitektur mit. In Gruppenarbeit wird voneinander gelernt. Dabei werden Kompetenzen in Moderation, Projektmanagement und Teamarbeit vermittelt. Der Studiengang NaRegio baut auf rund 20 Jahren Lehr- und Praxiserfahrung auf, ist anwendungsorientiert und wird kontinuierlich fachlich und thematisch weiterentwickelt.
Der Studiengang wird als Vollzeitstudium in deutscher Sprache angeboten, schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab, umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern, beginnt zum Wintersemester, ist zulassungsfrei und setzt einen Hochschulabschluss voraus; es fällt der Semesterbeitrag der HNEE an.