KlimaQUEERechtigkeit – Queerfeministische Perspektiven auf die Klimakrise

In diesem Workshop geht es darum, die Zusammenhänge von Queerness und Klimagerechtigkeit sichtbar zu machen und gemeinsam zu verstehen. Denn die Klimakrise ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Krise. Sie verstärkt bestehende Ungleichheiten und trifft marginalisierte Gruppen weltweit besonders hart. Menschen im Globalen Süden, indigene Gemeinschaften, trans*, inter* und nicht-binäre Personen sowie andere queere Menschen erfahren die Folgen der Klimakatastrophe oft zuerst und am stärksten – sei es durch Umweltkatastrophen, Vertreibung, Armut, Gewalt oder fehlenden Zugang zu Gesundheitsversorgung und Sicherheit.

Gleichzeitig stehen queere Aktivist*innen weltweit oft an der Spitze der Klimabewegung: Sie verknüpfen den Kampf um ökologische Gerechtigkeit mit feministischen, antirassistischen und antikolonialen Perspektiven. 

In diesem Workshop wird gefragt: Wie kann eine queerfeministische Klimagerechtigkeit aussehen? Welche Parallelen bestehen zwischen der Ausbeutung von Natur, Körpern und Arbeit im globalen Kapitalismus? Und welche Handlungsspielräume haben wir, um widerständig, fürsorglich und solidarisch zu handeln?