„Alle sitzen im selben Boot“ – diese Annahme greift zu kurz. Die Klimakrise wirkt sich abhängig von Geschlecht, sozialer Lage und weiteren gesellschaftlichen Faktoren sehr unterschiedlich aus. Besonders stark betroffen sind häufig jene Menschen, die am wenigsten zu ihrer Entstehung beigetragen haben.
Der Einführungsworkshop zu Klima(un)gerechtigkeit vermittelt zunächst zentrale Zahlen und Fakten, um globale Auswirkungen nachvollziehbar zu machen. Unterschiedliche Lebensrealitäten werden anhand konkreter Beispiele beleuchtet, ergänzt durch eine intersektionale Perspektive auf das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen. Zudem richtet sich der Blick auf gesellschaftliche Strukturen, die mit Umweltzerstörung und damit verbundenen Ungerechtigkeiten in Zusammenhang stehen.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, welche Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise bestehende Ungleichheiten verschärfen können und welche Ansätze Perspektiven für mehr gesellschaftliche Gerechtigkeit eröffnen.