Jetzt einen kostenlosen Workshop für 2026 reservieren
Wie hängen Rassismus und Kolonialismus zusammen? Was können wir von antikolonialen Widerstandsbewegungen lernen? Und wie positioniere ich mich antirassistisch? Während des buchbaren Projekttags lernen die Teilnehmer*innen antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun und deren Strategien gegen Kolonialismus kennen. Dabei wird die Diversität antikolonialer Kämpfe, aber auch das Ausmaß der rassistischen Kolonialpolitik Deutschlands im Land deutlich. Der Workshop regt Schüler*innen an, sich kritisch mit der kolonialen Geschichte und ihren Kontinuitäten sowie bestehenden Machtverhältnissen auseinandersetzen.
Die Initiative Perspektivwechsel e. V. setzt sich für politische und (trans-)kulturelle Bildung ein. Das internationale Team entwickelt Projekte in Berlin und Douala (Kamerun). Im Rahmen des Projekts „Auf den Spuren des Widerstandes gegen Rassismus“ sensibilisiert der Verein in interaktiven Workshops für Anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte und ermutigt junge Menschen, sich antirassistisch zu positionieren. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen.
Die Workshops richten sich insbesondere an Schulklassen, aber auch an Jugendgruppen, Studierende und junge Erwachsene, die einen Freiwilligendienst im Ausland vorhaben. Schulen, die ein Budget für Projekte der politischen Bildung haben, können die fünfstündigen Workshops mit zwei Referent*innen für 600 EUR (300 EUR pro Referent*in inklusive Vor- und Nachbereitung) buchen.