Schokolade muss fair für alle werden! Dafür gehen auch 2026 wieder die Osterhasen in ganz Deutschland auf die Straße. Gemeinsam mit Fairtraide und vielen weiteren Partner fordern sie: Faire Kakaopreise, die über den Produktionskosten liegen. Gemeinsam setzen sie ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit im Kakaoanbau. Seit mehr als zehn Jahren macht die INKOTA-Osteraktion auf die Missstände im Kakaoanbau aufmerksam. Noch immer lebt die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobäuerinnen und -bauern weltweit in Armut, Kinderarbeit ist noch immer bittere Realität in den meisten Lieferketten.
Seit Jahrzehnten sind die Kakaofarmerfamilien schwankenden Kakaopreisen schutzlos ausgeliefert. Seit Anfang 2026 sinkt der Kakaopreis rapide. Vor dem Hintergrund der anstehenden Reform der EU-Richtlinie zu unlautere Handelspraktiken (Unfair Trading Practices, UTP) ist jetzt der entscheidende Moment, diese Missstände sichtbar zu machen. INKOTA fordert Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und die Bundesregierung auf, sich klar und entschlossen für faire Handelsbedingungen in der Landwirtschaft einzusetzen – in Deutschland, in Europa und weltweit. Die Bäuerinnen und Bauern brauchen langfristige und verlässliche Lieferverträge. Der Kakaopreis darf nicht unterhalb der Produktionskosten liegen.
Gruppen aller Art – seien es Weltläden, Kirchengemeinden, Jugendgruppen, Umweltorganisationen oder Fair-Handels-Gruppen – sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. INKOTA unterstützt teilnehmende Gruppen mit einem umfassenden Aktionspaket, das Infomaterial, Hintergrundinformationen, Kostüme, Poster und Unterschriftenlisten enthält. Außerdem wird eine inhaltliche Vorbereitung in Form eines Workshops sowie Hilfestellung bei Presse- und Medienarbeit angeboten.