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Freiwilligendienst mit NETZ Bangladesch

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Viele junge Menschen nutzen die Zeit nach dem Schulabschluss oder Studium für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Asien, Afrika oder Lateinamerika. Über einhundert junge Frauen und Männer haben in den letzten 25 Jahren als Ehrenamtliche in einem Projekt der Entsendeorganisation NETZ in Bangladesch mitgearbeitet. 

Vor der Ausreise nach Bangladesch gibt es eine intensive Vorbereitungsphase. Neben der individuellen Einarbeitung in Landes- und Projektthemen finden drei Wochenend-Seminare in der Geschäftsstelle von NETZ in Wetzlar statt. In der Landeshauptstadt macht sich die Gruppe zunächst in einem Sprachkurs mit der bengalischen Sprache vertraut.
 
Während der gesamten Einsatzdauer wird die Freiwilligengruppe durch bangladeschische Fachkräfte begleitet. Die Einsätze erfolgen in ländlichen Gebieten. Die Freiwilligen arbeiten in lokalen Partnerorganisationen mit, die neben Schulen auch Projekte für wirtschaftliche Selbsthilfe und zur Durchsetzung der Menschenrechte durchführen. Nach der Rückkehr aus Bangladesch findet ein Auswertungsseminar der Freiwilligengruppe statt.
 
NETZ ist Entsendeorganisation des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten Freiwilligenprogramms „weltwärts“. Hierüber wird ein Großteil der Flug- und Aufenthaltskosten in Bangladesch finanziert. In den Genuss der Förderung kommen junge Personen, welche bei Dienstantritt zwischen 18 und 28 Jahre alt sind. Die Bewerber*innen sollen einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.