Das Methodenhandbuch verbindet theoretische dekoloniale Reflexion mit konkreten methodischen Impulsen für die Praxis. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie kann Friedens- und Konfliktarbeit im sogenannten Globalen Norden dekolonial gedacht und gestaltet werden? Es lädt dazu ein, koloniale Machtstrukturen zu reflektieren, zu hinterfragen und aufzubrechen.
Ziel ist es, den „Werkzeugkasten“ der Friedensarbeit kritisch zu überprüfen und zu erweitern. Das Methodenhandbuch versteht sich als Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitgestalten – um koloniale Kontinuitäten in der Friedens- und Konfliktarbeit zu reflektieren und Möglichkeitsräume für pluriversale Friedensarbeit zu eröffnen: kritisch, kreativ und kollektiv.
Das Methodenhandbuch wird von der Plattform ZKB herausgegeben. Es wurde von Cora Bieß, Juliana Krohn, Daniela Lehner, Christina Pauls, Rosemarie Schöffmann und Gisela Wohlfahrt verfasst.