In vielen Teilen der Erde haben Kriege und gewaltvolle regionale Konflikte drastisch zugenommen. Der Ausstieg aus internationalen Abkommen, die Missachtung von Völkerrecht und territorialer Souveränität gefährden nicht nur massiv die globale Friedensordnung, militärische Auseinandersetzungen beschleunigen auch die Klima- und Energiekrise.
Die Bonner Friedenstage 2026 greifen diese Entwicklungen auf und diskutieren z. B. über die Einführung des Wehrdienstes, den Einsatz der KI im militärischen Kontext und kognitive Kriegsführung sowie mögliche Alternativen zur Militarisierung.
Darüber hinaus gibt es vom 30.08. bis 09.10. zahlreiche weitere Veranstaltungsformate und Kulturangebote zu friedenspolitischen Themen und Entwicklungen: Musik, Lesungen, Ausstellungen, eine Filmvorstellung zum „Bonner Friedensweg“, und – im Rahmen der Bonner SDG-Tage – am Weltkindertag eine Mitmachaktion für Kinder, den alljährlichen Friedenslauf und Vieles mehr.