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Blog Wirtschaft in Afrika: Fakten statt Vorurteile

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Das Titelbild zeigt den zentralen Platz von Addis Abeba, Äthiopien (Quelle und Copyright: Katja Scherer).

Über 50 Länder, rund 1.3 Milliarden Menschen und zahlreiche aufstrebende Unternehmen: Der afrikanische Kontinent ist enorm vielfältig, auch aus wirtschaftlicher Sicht. In der öffentlichen Diskussion aber ist oft nur pauschal von „Afrika“ die Rede und, im nächsten Satz dann, von Armut. Der Blog wirtschaftinafrika.de zeigt daher ein präziseres und vielseitigeres Bild des Kontinents und informiert regelmäßig über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in den einzelnen Ländern.

Die Themen reichen dabei von Landwirtschaft bis hin zu High-Tech. Denn derzeit tut sich in vielen afrikanischen Ländern Neues. Die Mittelschicht vor Ort wächst. Mehr Menschen vor Ort kaufen also plötzlich Autos, Unterhaltung, hochwertige Lebensmittel und hippe Kleidung. In Nigeria zum Beispiel ist dadurch inzwischen mit Nollywood eine der größten Filmindustrien der Welt entstanden, mit der selbst Netflix kooperieren will. Afrikanische Modedesigner setzen neue Trends – und verschiffen ihre Ware in die ganze Welt. Und seit Kurzem hat Afrika sogar seine erste eigene Kaviarfarm, in Madagaskar.

Dazu kommt die Digitalisierung. In den meisten afrikanischen Ländern gibt es inzwischen zumindest in den großen Städten stabilen Internetzugang. Dadurch sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue digitale Geschäftsmodelle vor Ort entstanden. Zum Beispiel sogenannte Fintechs – also Start-ups, die digitales Bezahlen ermöglichen. Vor allem das westafrikanische Land Nigeria gilt dabei als Vorreiter. Und der Online-Handel ist fast auf dem ganzen Kontinent vor Ort stark im Kommen, vor allem seit der Corona-Pandemie.

Die Wirtschaftsjournalistin Katja Scherer versucht solche Trends neutral und faktenbasiert auf ihrem Blog wirtschaftinafrika.de abzubilden. Der Blog ist unabhängig und nicht kommerziell. Tipps und Themenanregungen sind jederzeit willkommen.