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Neue Materialien zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung

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Titelseite der FIAN-Broschüre „Das Menschenrecht auf Wasser, gefährdet – verletzt – verteidigt“. Quelle: fian.de

Das Menschenrecht auf Wasser ist das Jahresthema 2020/21 von FIAN, dem FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk. In diesem Zusammenhang sind aktuell mehrere Veröffentlichungen zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung erschienen:

„Das Menschenrecht auf Wasser, gefährdet – verletzt – verteidigt“
Die 40-seitige Hintergrundbroschüre bietet neben einer umfassenden Einführung in das Menschenrecht auf Wasser eine Fülle von Daten zu Wasserverbrauch durch Bergbau und Landwirtschaft sowie dem Wasserfußabdruck. Auch Konflikte zu Wasser werden dargestellt. Anhand eines konkreten Beispiels wird dargestellt, wie Geldanlagen aus Deutschland in Brasilien zu Wasserraub führen.  Die Broschüre kann hier kostenlos von der Internetseite von FIAN Deutschland heruntergeladen werden.

„Die Klimakrise – Bedrohung für das Menschenrecht auf Wasser im globalen Süden“
Dürren, Starkregen und der Anstieg des Meeresspiegels bedrohen natürliche Süßwasservorkommen und Infrastruktur. Das achtseitige Faltblatt stellt anschaulich und kurz dar, wie die Klimakrise die Verfügbarkeit und den Zugang zu Wasser in vielen Regionen der Welt gefährdet. Es kann kostenlos hier heruntergeladen werden.

„Freihandelsabkommen und deren Auswirkungen auf das Menschenrecht auf Wasser
Viele Unternehmen versuchen, Wasser als bloßen Handelsware zu definieren.  Dies wird in vielen Freihandelsverträgen ausgedrückt. Freihandelsabkommen fördern darüber hinaus den Handel mit „virtuellem Wasser“, das Bestandteil von exportierten Waren und Agrarprodukten ist. Sie bedrohen dadurch das Menschenrecht auf Wasser, insbesondere von armen Bevölkerungsgruppen im globalen Süden. Das vierseitige Factsheet erläutert, warum dies aus menschenrechtlicher Sicht sehr problematisch ist. Es kann kostenlos hier heruntergeladen werden:

„Mission sauberes Indien. Autoritäre Modernisierung und das Menschenrecht auf sanitäre Versorgung“
Indien versucht seit 2014 einen „großen Sprung“ nach vorne in der sanitären Versorgung der ländlichen und städtischen Armutsbevölkerung, vor allem durch den Bau von gut 100 Millionen privater Toiletten. Der nachhaltigen Umsetzung stehen jedoch vor allem Mängel in der Versorgung der Haushalte mit Wasser und die fehlende Infrastruktur der sicheren Entsorgung der Fäkalien im Wege. Das vierseitige Factsheet verdeutlicht die strukturellen Mängel, die die Verwirklichung des Menschenrechts auf hygienische Sanitärversorgung verhindern. Es steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Alle Materialien können auch als gedruckte Exemplare kostenlos bei FIAN bestellt werden. Bitte schreiben Sie dazu eine E-Mail an: info@fian.de.