„Nach Angaben der Vereinten Nationen leidet fast ein Zehntel der Weltbevölkerung unter chronischem Hunger. Unser Welternährungssystem ist dominiert von einer Handvoll industriell angebauten Agrargütern, die immer weniger für die Ernährung der Menschen genutzt werden. Zudem führt dieses System zu Landraub und Umweltzerstörung, welche wiederum den Hunger befeuert. Trotz dieser Zusammenhänge dominiert bis heute die Illusion, wir könnten mit mehr industrieller Produktion den Hunger bekämpfen. Aber Hungerbekämpfung ist politisch und nicht technisch. Das Menschenrecht auf Nahrung bietet dafür eine wichtige völkerrechtliche Grundlage.“ (Roman Herre, FIAN)
Die Ausgabe der Zeitschrift Weltsicht zeigt mit vielen Beiträgen aus der Zivilgesellschaft unterschiedliche Perspektiven auf das Menschenrecht auf Nahrung auf, auch aus Nicaragua und Chile