Konflikte sind alltäglich und in jedem sozialen Kontext und Miteinander "normal" – wir alle haben sie mit der ein oder anderen Person, in der Familie, in der Klasse, mit Freund:innen und manchmal auch mit Fremden. Konflikte können konstruktiv sein und positive Veränderungen herbeiführen, sofern sie gewaltfrei und lösungsorientiert ausgetragen werden.
Ein Modell des Friedensforschers Friedrich Glasl zeigt, wie ein Konflikt – egal ob zwischenmenschlich, gesellschaftlich, national oder international – eskalieren und in Gewalt enden kann. Welche Schritte können wann von Beteiligten oder am Konflikt nicht Beteiligten ergriffen werden, um dies zu verhindern? Welche Situationen kennen wir persönlich, die eskalierend abgelaufen sind? Welche liefen anders, also konstruktiv und deeskalierend ab und warum? Welche 'Bausteine' gehören dazu, um Konflikte als Chance wahrzunehmen? Diesen und weiteren Fragen wird im Workshop nachgegangen.
Konstruktiv mit Konflikten umgehen zu können ist zentrale Sozial- und Handlungskompetenz eines jeden Menschen. Ziel dieses Workshops ist es, sich Wissen über Dynamiken, Eskalationsstufen und -mechanismen von Konflikten anzueignen, das eigene Handeln in Konflikten zu reflektieren und über Deeskalations- und -bearbeitungsstrategien nachzudenken.
Methode: Workshop
Ort: in der Schule
Zielgruppe: SuS ab Klasse 9
Umfang: mind. 1,5 Zeitstunden (eine Doppelstunde)