Klimagerechtigkeit rückt Fragen nach ungleicher Verursachung und Betroffenheit der Klimakrise in den Mittelpunkt – doch der Einfluss von Klassismus (Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft und Position) wird dabei oft übersehen. Gerade in Zeiten einer sich verschärfenden Klimakrise und Sozialstaatsabbau ist es wichtig, die Zusammenhänge beider Themen mitzudenken.
In diesem Workshop wird betrachtet, wie Reichtum und klimaschädliches Verhalten zusammenhängen, es wird ein kritischer Blick auf das „Arbeitsplätze vs. Umwelt-Dilemma“ geworfen und es wird gefragt, welche Rolle der Kapitalismus dabei spielt. Darüber hinaus wird darauf geblickt, welche Menschen in Klimapolitik und -bewegung teilhaben können.
Im Rahmen des Projekts wurden außerdem drei Bildungsbausteine ausgearbeitet, die die Verbindungen von Klassismus, Klimakrise und globaler Ungerechtigkeit sichtbar machen.
Dabei soll vom “Working Class Environmentalism” (Umweltschutz aus Arbeiter*innenperspektive) gelernt werden, wie Kämpfe fürs Klima und gegen soziale Ungerechtigkeit zusammengadacht werden können und gefragt werden, wie wir selbst dazu beitragen können.