Die rassismuskritische Checkliste dient als Instrument, um gängige Fallstricke in Methoden des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu reflektieren. Sie unterstützt dabei, nicht nur über Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu sprechen, sondern auch die Art und Weise der Thematisierung kritisch zu betrachten.
Die Auseinandersetzung mit Missständen, Ungleichheiten und Differenzen erfordert Sensibilität: Es gilt, diese sichtbar zu machen und zugleich ihre historische Entstehung und Veränderbarkeit zu berücksichtigen. Von zentraler Bedeutung ist dabei, welche Vorstellungen von „Entwicklung“ und von vermeintlichen kulturellen Unterschieden vermittelt werden.
Die Checkliste bietet Anregungen, um Bildungsarbeit rassismuskritisch zu hinterfragen und den Umgang mit globalen Ungleichheitsverhältnissen bewusst zu gestalten.