Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ ist im Rahmen der SchulKinoWochen zu sehen und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Flucht, Asyl, Menschenrechten und europäischer Migrationspolitik. Anhand von Seenotrettungseinsätzen im Mittelmeer, der Situation an den europäischen Außengrenzen und persönlichen Fluchtgeschichten beleuchtet der Film die Folgen einer zunehmend restriktiven europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik.
Interviews mit Menschen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft greifen kontroverse Debatten über Migration sowie die Ursachen und Folgen von Abschottung und Angstdiskursen auf. Das begleitende Unterrichtsmaterial unterstützt die vertiefte Auseinandersetzung mit den im Film behandelten Themen und regt dazu an, unterschiedliche Perspektiven sowie die Wirkung filmischer Mittel zu reflektieren.
Der Film eignet sich für den Einsatz ab Klasse 10, insbesondere in den Fächern Politik, Sozialkunde, Religion, Ethik, Erdkunde und Deutsch sowie fächerübergreifend im Bereich Demokratiebildung. Informationen zu Vorführungen im Rahmen der SchulKinoWochen sind über die jeweiligen regionalen Angebote erhältlich. Das Begleitmaterial steht zum Download bereit.