Wasser ist Grundlage des Lebens. Umso wichtiger ist ein schonender Umgang mit dieser überlebenswichtigen Ressource, die weltweit zunehmend durch Klimakrise, Kampf um Trinkwasserversorgung, Umweltverschmutzung und Nutzungskonflikte bedroht ist. Wie das gelingen kann, zeigt die DBU ab sofort mit der interaktiven Ausstellung „Mission AQUA“, die Mitte April im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück eröffnet wurde.
Was auf dem Spiel steht und welche Auswege es gibt, schlüsselt „Mission AQUA“ an verschiedenen Stationen auf. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der DBU, der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall sowie des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches. Interaktive Stationen, Spiele und Installationen machen komplexe Zusammenhänge anschaulich: Im eigens entwickelten Kartenspiel „Herr des trockenen Betons“ müssen die Teilnehmenden viele Hürden überwinden, um eine Schwammstadt zu verwirklichen – ein Konzept, damit Städte Wasser etwa bei Überflutungen und Starkregen aufsaugen und bei Bedarf zum Beispiel durch Verdunstung wieder abgeben können. Zum Mitmachen soll in der Ausstellung eine als Diorama gestaltete Holzkiste animieren: mit einem 360-Grad-Blick auf die Geheimnisse des Wassers. Wie Abwasser trinkbar wird und warum Flüsse vor Gericht ziehen können, erfahren Gäste der interaktiven Schau ebenfalls.
Die Ausstellung richtet sich an Familien mit Kindern ab zehn Jahren, ebenso an Fachleute, die sich für zeitgemäße Wege der Wissenschaftskommunikation interessieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Angeboten für Schulen. Für Schulklassen und Gruppen ab Klasse 5 bietet die DBU kostenfreie Führungen sowie ein umfangreiches Programm an. Begleitend zur Ausstellung gibt es Vorträge, Workshops und Diskussionsformate.