Die Methode Barcamp (auch als „Unkonferenz“ bezeichnet) zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmenden die Inhalte selbst entwickeln. Ein festes Programm besteht im Vorfeld nicht; stattdessen wird dieses zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam gestaltet. Nach einer thematischen Einführung haben Interessierte die Möglichkeit, eigene Ideen für Programmpunkte einzubringen und diese anschließend in Form sogenannter Sessions umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei der Austausch auf Augenhöhe innerhalb einer klar strukturierten, zugleich offenen Veranstaltungsform.
Das Barcamp Food Rebellion orientiert sich thematisch an dem Comic Food Rebellion – Ein Comic über Essen und Gerechtigkeit , der davon erzählt, welche tiefgreifenden Auswirkungen die Machtkonzentration einiger weniger Konzerne auf Lebensmittelproduktion, die Menschen und die Umwelt haben kann und wie man sich mit ernährungssouveränen Ansätzen dagegen wehren kann.
Um den Einstieg und die Themenfindung zu erleichtern, werden 5 Themenfelder vorgeschlagen, zu denen jeweils ein Fact Sheet bereitgestellt wird, um sich einen Überblick verschaffen zu können und sich inspirieren zu lassen. Die Vorschläge umfassen die Themen Saatgut, Agrarökologie, Formen der Selbstversorgung, Möglichkeiten der politischen Teilhabe und kleinbäuerliche vs. industrielle Landwirtschaft.
Die Dauer des hier vorgeschlagenen Barcamps beträgt 3 Stunden. Altersgruppe: ab 16 Jahren.