Natur als Rechtssubjekt

Viele der SDGs haben direkt oder indirekt mit der Schöpfung, mit dem Umgang mit der von Gott geschaffenen Natur zu tun. Die Auswirkungen des menschlichen Eingreifens in natürliche Prozesse lassen sich besonders gut anhand von Flüssen erkennen. Überschwemmungen, aber auch das Austrocknen von Flüssen und die Veränderung und Verschmutzung von Wasserläufen sind weltweit vorhandene Phänomene und Probleme. 

Daher gibt es seit einigen Jahren vornehmlich im sog. „Globalen Süden“ vielerorts Versuche und Erfolge, Natur als Rechtssubjekt zu begreifen und somit die Rechte der Natur, konkret von einzelnen Flüssen, vor Gericht einzuklagen. In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, Schüler*innen der Grundschule (vornehmlich in den höheren Grundschulklassen) und der Sekundarstufe I (Klassen 5 und 6) einen Zugang zur Frage nach eigenen Rechten der Natur zu eröffnen.