Pflanzenbetont, verpackungsarm, restlos und lecker! So etwa beschreiben die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, wie ein Frühstück for future aussehen könnte. Doch wie kommen sie darauf? Das Unterrichtsmodul betrachtet das Frühstück aus Sicht von Gesundheit, Klima- und Ressourcenschutz.
In den ersten beiden Doppelstunden entwickeln die Schülerinnen und Schüler Daumenregeln für nachhaltige Frühstücke. In der dritten Doppelstunde nehmen sie ihre Essumgebung zuhause oder in der Schule mittels Fragebögen unter die Lupe. Am Ende der kurzen Unterrichtsreihe stehen ein gemeinsamer Aktionsplan und erste konkrete Schritte zum Ressourcensparen zuhause oder in der Schule.
Das Material ist klar gegliedert und strukturiert aufgebaut. Die ausfüllbaren Arbeitsblätter im PDF-Format sind praktisch zu nutzen. Die äußere Aufmachung ist attraktiv und lesefreundlich. Ein globaler Kontext wird nahezu ausschließlich aus einer ökologischen Perspektive aufgezeigt. Soziale, kulturelle, ökonomische oder politische Dimensionen bleiben weitgehend unberücksichtigt. Damit verbundene Themen wie Tierwohl oder Arbeitsbedingungen spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Kontroverse Sachverhalte werden nicht thematisiert. Damit ermöglicht das Material den Schüler*innen kaum, eigene Bezüge zum Lerngegenstand herzustellen und diesen zu bewerten. Eine stärkere Einbindung von Fragen zur kritischen Reflexion könnte die eigenständige Meinungsbildung stärker fördern.