Die erzwungene Migration der Kartoffel

Viele Lebensmittel, die heute zu unserer täglichen Ernährung gehören, haben ihren Ursprung in Lateinamerika. Eines davon ist die Kartoffel, die heute ein wichtiger Bestandteil des weltweiten Ernährungssystems ist. Doch wie kam sie nach Europa? 

Unser Bildungsmaterial setzt sich kritisch mit dem kolonialen Kontext seiner Verbreitung auseinander, veranschaulicht die Beziehung und die kulturelle Bedeutung für die indigenen Völker der Anden und macht das Wissen und die Arbeit der indigenen Bauern sichtbar, die sich für den Erhalt der durch den Klimawandel bedrohten Artenvielfalt einsetzen.

Das Material lädt die Schülerinnen und Schüler dazu ein, über ihre eigene Beziehung zu Lebensmitteln nachzudenken. Durch ihren eigenen Konsum lernen sie mehr über biologische Vielfalt und Ernährungssouveränität und betrachten die Kartoffel nicht als Handelsware, sondern als ein Lebensmittel mit einer Geschichte.

Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Spanischunterricht in der Sekundarstufe II und wird von einer didaktischen Handreichung mit ergänzenden Informationen sowie weiterführenden Links begleitet, um Lehrkräften die Nutzung zu erleichtern.