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Online-Workshop Wasser und Landwirtschaft

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Logo Workshop Wasser & Landwirtschaft. Quelle: https://wfd.de/workshop-landwirtschaft

In dem Workshop „Zukunft ernten“ wird die Landwirtschaft als ein Grund und zugleich als Lösung für die Klimakrise betrachtet und der Zusammenhang von Landwirtschaft und Wasserkreisläufen in den Mittelpunkt gestellt. Ausgehend von den eigenen Konsum- und Essgewohnheiten und der schwierigen Situation für deutsche Landwirt*innen, geht der Blick nach Afrika. Dort bringen die Partnerorganisationen des Weltfriedensdienst e.V. in Simbabwe und in Senegal die Wüste zum Blühen. Gemeinsam geht es um eine Analyse der Nebenwirkungen der Intensiv-Landwirtschaft in Süd und Nord und die Suche nach Alternativen.

Während des Workshops beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler je nach Klassenstufe und Fachbezug mit der Frage, wie Landwirtschaft nachhaltig gestaltet werden kann. Sie analysieren, wie es gelingen kann, immer mehr Menschen zu ernähren, ohne Wasser, Klima und Umwelt weiter zu zerstören und lernen die Arbeit der Partnerorganisation TSURO in Simbabwe und Enda Pronat in Senegal kennen. Mit großem Einsatz kämpfen deren Mitarbeitende für Ernährungssouveränität sowie den Erhalt von Wasser und Boden in ihren Ländern. Gemeinsam leiten sie Forderungen an die deutsche Politik ab und analysieren eigene Wahl- und Handlungsmöglichkeiten.

Die Workshops orientieren sich an den Rahmenlehrplänen Berlin/Brandenburg und dem Alter der Schülerinnen und Schüler. Es gibt eine vorherige Abstimmung über die jeweiligen Voraussetzungen, Vorkenntnisse und Bedarfe der Teilnehmer*innen.

Zukunft ernten kann aktuell auch als 60-90 minütiger Online-Input mit abwechslungsreichen und interaktiven Methoden gebucht werden.

Im Anschluss an den Workshop werden die Schüler*innen im Rahmen von act4change Aktionstagen aktiv. Begleitet und angeleitet von  Kooperationspartner*innen, helfen sie je nach Jahreszeit und Einsatzort bei der Ernte auf einer Streuobstwiese, auf dem Gemüseacker oder bei der Pflege ökologischer Gärten. Die Arbeitseinsätze ergänzen die Workshops um eine eigene Praxiserfahrung im Bereich Landwirtschaft und Umweltschutz. Die Aktionstage werden vom Bildungs-Team des Weltfriedensdienst organisiert und begleitet. Die Einnahmen setzen sie zum Schutz der natürlichen Ressourcen und Lebensräume in Senegal und in Simbabwe ein. Alternativ oder ergänzend zu den Aktionstagen gibt es die Möglichkeit von act4change Jobdays.