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#sporthandeltfair – fair play, fair pay, fair trade

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Titelseite Flyer zur Kampagne #sporthandeltfair

"Sport handelt fair" steht für mehr globale Gerechtigkeit im Sport. In der bundesweiten Kampagne versammeln sich NGOs, Sportvereine, Verbände und Kommunen, die sich aktiv für die Themen Sport, Fairer Handel und Nachhaltigkeit einsetzen. Die Gründe: Weniger als 1% der weltweit gehandelten Sportartikel stammen aus fairer Produktion und aktuelle Sportevents haben allzu häufig fatale CO² - Bilanzen. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und negative Umweltauswirkungen sind leider vielfach die Norm.

Mit den vielfältigen Angeboten der Kampagne "Sport handelt fair" können alle aktiv etwas dagegen tun: ob als Lehrer*in, Trainer*in, Vereinsmitglied, Fan oder Vertreter*in aus Verwaltung und Politik. Die Kampagne bietet innovative Bildungsangebote, fachliche Unterstützung zur fairen Beschaffung oder zur Umsetzung nachhaltiger Sportevents sowie Vernetzungsmöglichkeiten und Infos zu aktuellen Aktionen in den Regionen.

In einzelnen Bundesländern ist die thematische Verbindung von Fairem Handel, Sport und Nachhaltigkeit bereits länger Thema. Was bisher gefehlt hat, war ein Zusammenschluss auf Bundesebene, der Synergien bildet und Potenziale bündelt. Denn davon hat der Sport hat mit seinen Werten wie Fairness auf der einen, und seiner stark konsumorientierten Dimension auf der anderen Seite etliche zu bieten. Basis dafür ist die flächendeckende Sensibilisierung, weshalb insbesondere Schulen und Vereine angesprochen werden. Aber auch Megaevents, wie die 2024 in Deutschland stattfindende Fußball-Männer-EM oder die Special Olympics World Games 2023 sollen der Fairness neben dem Rasen neuen Schwung verleihen.

Um dies zu erreichen, hat sich die Kampagne ambitionierte Ziele gesetzt: So soll der organisierte Sport einen aktiven Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen leisten, u.a. indem der Anteil fair gehandelter Sportartikel eine marktrelevante Steigerung erfährt. Denn der Ansatz des Fairen Handels bedeutet eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bedingungen in den Produktionsländern unserer Sportartikel – unabhängig von Sportart und Niveau.

Aber auch nachhaltige Sportevents stehen im besonderen Fokus, denn ob Müllaufkommen, Lebensmittelverschwendung, Wasser- oder Stromverbrauch: Es gibt kaum einen Aspekt, der nicht bedacht und nachhaltiger gestaltet werden kann.

Ein Leitfaden erklärt die Vorbereitung und Umsetzung sowie die Potenziale nachhaltiger Vereinsführung und stellt mehrere Best-Practice-Beispiele vor.

Kontakt: Tina Haupt (WEED e.V.): info@sporthandeltfair.com