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Action!Kidz: Kinder gegen Kinderarbeit

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Die Action!Kidz-Kampagne der Kindernothilfe richtet sich an Schulen, Gemeinden, Sport- und Freizeitgruppen, die sich gegen Kinderarbeit einsetzen möchten. Die Schirmherrin des Projekts ist Christina Rau.

Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 14 Jahren schließen sich zu Teams zusammen und sammeln Spenden, die in ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit fließen. Mit verschieden Aktionen und Arbeiten bei Nachbarn, Verwandten oder in der Gemeinde machen sie auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam und setzen sich aktiv dagegen ein.

Zuvor beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen mit der Situation arbeitender Kinder und überlegen, wie sie das Geld sammeln können. Begleitendes Unterrichtsmaterial und ein umfassendes Infopaket helfen den Teamleitern und Lehrern, das Thema ausbeuterische Kinderarbeit auch im Schulunterricht und in der Gruppenarbeit als Lerneinheit zu behandeln.

Mit dem Geld, das sie im Schuljahr 2015/16 gesammelt haben, setzten sie sich gegen Kinderarbeit in Pakistan ein. Das Geld der Kampagne 2016/17 ging an arbeitende Kinder in Sambia. Im Schuljahr 2018 floß das Geld in ein Projekt, das Kindern in Indien hilft, die in Zigelein arbeiten müssen.

Dieses Jahr läuft die Aktion noch bis zum 31. Juli. Die Erträge werden nach Guatemala gespendet, wo sie Kindern eine Schulausbildung ermöglichen sollen. Viele Minderjährige in Guatemala arbeiten unter lebensgefährlichen Bedingungen in Steinbrüchen, da sie Geld für ihre Familie verdienen müssen. Gegen diese Form der Kinderarbeit setzen sich die Teilnehmer/-innen der Action!Kidz Kampagne ein.