Wie können wir Lernräume gestalten, in denen Mut wächst, Beziehungen entstehen und Verantwortung gemeinsam getragen wird? Dieses Seminar lädt Multiplikator*innen aus der Bildungsarbeit ein, machtkritische Räume zu erkunden, die Bewusstsein schärfen und Verbindung ermöglichen.
Inspiriert von bell hooks, die Bildung begreift „als den Willen zu wissen und den Willen zu werden“, gehen wir der Frage nach, wie das Wissen um Macht, Rassismus und Privilegien dazu befähigt, Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln.
Gemeinsam erproben wir Methoden machtkritischer Bildungsarbeit und setzen uns damit auseinander, wie Selbst- und Fremdbegegnung wirken können. Dabei reflektieren wir eigene Positionen, Rollen und deren Wirkung. Mit körperorientierten und dekolonialen Perspektiven üben wir, Mehrdeutigkeiten zu halten, Differenzen konstruktiv zu erleben, und Vertrauen zu wagen.
Das Seminar bietet einen Raum, in dem Verletzlichkeit, Widerständigkeit und Gemeinschaft Platz finden dürfen. Ziel ist es, konkrete Impulse für eine machtkritische, diversitätssensible und gemeinschaftsstärkende Bildungsarbeit zu entwickeln und Bildung als lebendige Praxis der Freiheit zu erfahren.
Das Seminar findet in deutscher Lautsprache statt.
Referent*innen: Swapna Panamthottathil (Bildungsreferentin für machtkritische Bildung und somatische Arbeit) und Tara Hawk (Coach, Speakerin, Trainerin für das Veto-Prinzip)

