Bildungsangebote im Bereich Globales Lernen, nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitische Bildung legen inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte und Perspektiven nahe. Was sie jedoch eint: Sie zielen darauf ab, Erkenntnisprozesse anzuregen, Bewusstsein für ganz bestimmte Zusammenhänge zu schaffen oder die eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren, womöglich sogar zu verändern.
Wie kann aber genau das überhaupt erreicht werden? Welche Voraussetzungen braucht es dafür? Und vor allem: Wofür werden Bildungsreferent*innen dabei gebraucht? Das ist die übergeordnete Frage dieses Reflexions- und Austauschraums.
Ziel ist eine Reflexion des persönlichen Lernverständnisses und dessen Auswirkung auf die Gestaltung der eigenen Angebote. Bei diesem online-Workshop wird sich mit zwei idealtypischen Lernverständnissen – einem systemischen und einem mechanistischen - und den daraus folgenden didaktischen Ausrichtungen (Erzeugungs- bzw. Ermöglichungsdidaktik) beschäftigt.
In einem zweiten Schritt geht es dann um die Frage, an welchen Prinzipien sich jede*r Teilnehmer*in tatsächlich ausrichten will – und welche Konsequenzen das für die Praxis hat bzw. haben müsste mit Blick auf...
- die eigene Rolle und damit verbundenen Kompetenzen
- die konkrete Konzeption, Durchführung und Evaluation von Veranstaltungen.
Zur Veranschaulichung ist das Mitbringen von eigenen konkreten Fragestellungen oder Situationen, die didaktisch aufbereitet wurden/werden sollen, herzlich willkommen! An ihnen kann gemeinsam getüftelt werden: Wie sähe eine erzeugungsdidaktische Aufbereitung aus – und wie eine ermöglichungsdidaktische?
Anmeldeschluss: 09.03.2026

