Die Broschüre „Bergbau Brasilien: Erz gesucht – Amazonas verloren“ von PowerShift analysiert die wachsende globale Nachfrage nach metallischen Rohstoffen wie Aluminium, Kupfer, Nickel, Lithium und Seltenen Erden. Sie zeigt, dass ein Großteil dieses Rohstoffbedarfs nicht allein der Energiewende dient, sondern vor allem von Bauindustrie, Infrastruktur, Automobil- und Elektronikbranche sowie Konsumgütern getrieben wird.
Am Beispiel der Amazonasregion wird verdeutlicht, wie Bergbau, Tagebaue, Dämme und Infrastrukturprojekte Ökosysteme zerstören, Treibhausgase freisetzen und indigene sowie traditionelle Gemeinschaften bedrohen. Die Broschüre betont, dass eine nachhaltige und gerechte Energiewende nur durch politische Steuerung möglich ist, die Rohstoffverbrauch reduziert, Kreislaufwirtschaft stärkt und verbindliche Umwelt- sowie Menschenrechtsstandards entlang der Lieferketten durchsetzt.
Deutschland und die EU werden als zentrale Akteure hervorgehoben, da ihr Rohstoffkonsum direkte Auswirkungen auf Amazonas und globale Nachhaltigkeit hat. Ziel der Broschüre ist es, Wege für eine globale Rohstoffwende aufzuzeigen, die Klima- und Biodiversitätsschutz sowie Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt.