Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Organisationen und Netzwerke

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Auf diesen Seiten finden Sie zentrale Organisationen und Netzwerke, die in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zu den Themen des Globalen Lernens / einer Bildung für nachhaltige Entwicklung arbeiten. Adressen und weitere Informationen entnehmen Sie bitte direkt den verlinkten Internetseiten der aufgeführten Organisationen.

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Die im Rahmen der Eine-Welt-Promotor*innen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle für Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von Mulitiplikator*innen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.
Die Fairtrade-Schools-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzent*innen im Globalen Süden einzusetzen und aktiv Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Titel "Fairtrade-School" können Schulen ihr Engagement nach außen tragen und zeigen, wie kreativ die Schülerinnen und Schüler sich für den fairen Handel und nachhaltigen Konsum an der Schule und im Schulumfeld einsetzen. Die Kampagne Fairtrade-Schools erleichtert es den Schulen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wie einen roten Faden in die verschiedenen Bereiche des Schulalltages mit einzubauen und bietet so eine Handlungsoption, den Prozess der nachhaltigen Entwicklung an der eigenen Schule und darüber hinaus voranzutreiben.
Mit seiner Bildungsarbeit an Hochschulen setzt sich der Verein dafür ein, dass die Themen Rechte von Näher*innen in Zulieferbetrieben, Sozial- und Umweltstandards in der Wertschöpfungskette oder Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, in Mode-, wirtschaftswissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Lehramtsstudiengängen gelehrt werden. Dazu entwickelt FEMNET Lehrmodule, bietet Vorträge und Workshops an, vermittelt aber auch Vorträge von Gewerkschafter*innen aus der Bekleidungsproduktion zum Beispiel in Indien oder Bangladesch an Hochschulen.
Rund eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger, ihr Menschenrecht auf Nahrung wird verletzt. Dagegen kämpft FIAN Deutschland als Teil von FIAN International, dem FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk, seit 1986 an. FIAN Deutschland zeigt die Mitverantwortung der deutschen Politik und Unternehmen am weltweiten Hunger auf. FIAN Deutschland führt regelmäßig Fortbildungen für Multiplikator*innen zu verschiedenen Aspekten des Rechts auf Nahrung durch, die für Veranstaltungen angefragt werden können. Das Themenspektrum reicht von Einführung in das Recht auf Nahrung über Landgrabbing bis zu Kriminalisierung Betroffener.
Die Aufgabe des Fördervereins Berghof Peace Education / Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. ist es, den Bereich Friedenspädagogik im Rahmen der Berghof Foundation mit Ideen und Initiativen öffentlichkeitswirksam zu unterstützen.
Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) ist ein gemeinnütziger Verein, der 1974 in Berlin gegründet wurde und seit Anfang der achtziger Jahre im Berliner Mehringhof ansässig ist. Das FDCL ist eine der ältesten Organisationen der internationalen Lateinamerika-Solidaritätsbewegung und versteht sich heute als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten entstehen aus der Arbeit der FDCL regelmäßig Bildungsmaterialien, die Inhalte aus dem Themenspektrum des FDCL aufgreifen. Die Materialien sind für die Sekundarstufe II geeignet und erscheinen neben Deutsch auch auf Spanisch.
Das 2004 gegründete "Forum Globales Lernen in Bayern" ist eine bayernweite Plattform mit Vertreter*innen aus Pädagogik, Wissenschaft, Verwaltung, Eine-Welt- und Elternverbänden zur Verbreitung Globalen Lernens bzw. zur Umsetzung der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern.
Das FORUM MENSCHENRECHTE ist ein Netzwerk von über 50 deutschen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich für einen verbesserten, umfassenden Menschenrechtsschutz einsetzen – weltweit, in einzelnen Weltregionen, Ländern und in der Bundesrepublik Deutschland. Das FORUM MENSCHENRECHTE wurde 1994 im Anschluss an die Wiener Weltmenschenrechtskonferenz von 1993 gegründet.
Das forumZFD unterstützt Menschen in gewaltsamen Konflikten auf dem Weg zum Frieden. Seit 1996 setzt sich die Organisation für die Überwindung von Krieg und Gewalt ein. Heute arbeitet das forumZFD mit Friedensberater*innen in Deutschland und elf weiteren Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Südostasien. Seine Akademie für Konflikttransformation bietet Menschen in der internationalen Friedensarbeit eine professionelle Ausbildung. Mit Kampagnen, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit setzt sich das forumZFD aktiv für eine zivile Friedenspolitik ein Die Bildungsarbeit des forumZFD zeigt Kindern und Jugendlichen auf, wie sie sich für Frieden in Gesellschaft und Schulalltag stark machen können. Sie befassen sich aus der Friedensperspektive mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie zum Beispiel Flucht und Ankommen in Deutschland.