Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Organisationen und Netzwerke

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Auf diesen Seiten finden Sie zentrale Organisationen und Netzwerke, die in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zu den Themen des Globalen Lernens arbeiten. Adressen und weitere Informationen entnehmen Sie bitte direkt den verlinkten Internetseiten der aufgeführten Organisationen oder, insofern dort gelistet, der Datenbank ENGLOB. Dieser Datenbank können Sie auch weitere Adressen europäischer Organisationen und Institutionen, die in den Bereichen des Globalen Lernens tätig sind, entnehmen.

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Im Rahmen der Schulkampagne zeichnet TransFair Schulen zu „Fairtrade-Schools“ aus. Es können sich alle existenten Schulformen der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II bewerben. Für den Erhalt müssen fünf Kriterien erfüllt werden.
Mit seiner Bildungsarbeit an Hochschulen setzt sich der Verein dafür ein, dass die Themen Rechte von Näher*innen in Zulieferbetrieben, Sozial- und Umweltstandards in der Wertschöpfungskette oder Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, in Mode-, wirtschaftswissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Lehramtsstudiengängen gelehrt werden. Dazu entwickelt FEMNET Lehrmodule, bietet Vorträge und Workshops an, vermittelt aber auch Vorträge von Gewerkschafter*innen aus der Bekleidungsproduktion zum Beispiel in Indien oder Bangladesch an Hochschulen.
Rund eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger, ihr Menschenrecht auf Nahrung wird verletzt. Dagegen kämpft FIAN Deutschland als Teil von FIAN International, dem FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk, seit 1986 an. FIAN Deutschland zeigt die Mitverantwortung der deutschen Politik und Unternehmen am weltweiten Hunger auf. FIAN Deutschland führt regelmäßig Fortbildungen für Multiplikator*innen zu verschiedenen Aspekten des Rechts auf Nahrung durch, die für Veranstaltungen angefragt werden können. Das Themenspektrum reicht von Einführung in das Recht auf Nahrung über Landgrabbing bis zu Kriminalisierung Betroffener.
Die Aufgabe des Fördervereins Berghof Peace Education / Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. ist es, den Bereich Friedenspädagogik im Rahmen der Berghof Foundation mit Ideen und Initiativen öffentlichkeitswirksam zu unterstützen.
Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) ist ein gemeinnütziger Verein, der 1974 in Berlin gegründet wurde und seit Anfang der achtziger Jahre im Berliner Mehringhof ansässig ist. Das FDCL ist eine der ältesten Organisationen der internationalen Lateinamerika-Solidaritätsbewegung und versteht sich heute als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten entstehen aus der Arbeit der FDCL regelmäßig Bildungsmaterialien, die Inhalte aus dem Themenspektrum des FDCL aufgreifen. Die Materialien sind für die Sekundarstufe II geeignet und erscheinen neben Deutsch auch auf Spanisch.
Das 2004 gegründete "Forum Globales Lernen in Bayern" ist eine bayernweite Plattform mit Vertreter*innen aus Pädagogik, Wissenschaft, Verwaltung, Eine-Welt- und Elternverbänden zur Verbreitung Globalen Lernens bzw. zur Umsetzung der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern.
Das forumZFD unterstützt Menschen in gewaltsamen Konflikten auf dem Weg zum Frieden. Seit 1996 setzt sich die Organisation für die Überwindung von Krieg und Gewalt ein. Heute arbeitet das forumZFD mit Friedensberaterinnen und -beratern in Deutschland und elf weiteren Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Südostasien. Seine Akademie für Konflikttransformation bietet Menschen in der internationalen Friedensarbeit eine professionelle Ausbildung. Mit Kampagnen, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit setzt sich das forumZFD aktiv für eine zivile Friedenspolitik ein.
Gemeinsam für Afrika e.V. ist ein Bündnis von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, die sich für bessere Lebensbedingungen in Ländern Afrikas einsetzen. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne macht Gemeinsam für Afrika die Bevölkerung auf die Chancen Afrikas und die Potenziale seiner Menschen aufmerksam und wirkt dem Bild des „verlorenen Kontinents“ entgegen. Mit Bildungs- und Kampagnenarbeit schafft Gemeinsam für Afrika ein größeres öffentliches Bewusstsein für globale Zusammenhänge und die Notwendigkeit der weltweiten Armutsbekämpfung.
Die German Toilet Organization e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2005 in Berlin gegründet wurde. Ziel der GTO ist: der Schutz von Gesundheit und Umwelt durch Steigerung des Bewusstseins für saubere und nachhaltige Toiletten- und Abwassersysteme. Das entwicklungspolitische Bildungsprojekt "Klobalisierte Welt" handelt davon, Schüler*innen ein Bewusstsein für die weltweite Bedeutung der Themen Toilette, Hygiene und Sanitärversorgung zu vermitteln. Am Beispiel ihrer eigenen Schultoiletten erfahren Schüler*innen einen unmittelbaren Zugang zu den Themen. Das Projekt gibt Einblick in globale Zusammenhänge und erzeugt eine gesteigerte Wertschätzung für ihre eigenen Schultoiletten. Diese Einblicke werden auch über pädagogisch-didaktische Unterrichtsmaterialien und Schulungen ermöglicht.
Germanwatch engagiert sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Dabei konzentrieren sie sich auf die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden bildet den Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Mit Öffentlichkeits-, Bildungs- und Lobbyarbeit sollen den Verbraucherinnen und Verbrauchern Wege zu nachhaltigem Handeln aufgezeigt werden.