Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Organisationen und Netzwerke

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Auf diesen Seiten finden Sie zentrale Organisationen und Netzwerke, die in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zu den Themen des Globalen Lernens arbeiten. Adressen und weitere Informationen entnehmen Sie bitte direkt den verlinkten Internetseiten der aufgeführten Organisationen oder, insofern dort gelistet, der Datenbank ENGLOB. Dieser Datenbank können Sie auch weitere Adressen europäischer Organisationen und Institutionen, die in den Bereichen des Globalen Lernens tätig sind, entnehmen.

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150 Eine Welt-Initiativen, Weltläden, entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), insgesamt ca. 300 Gruppen und Organisationen. Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder durch Information, Vernetzung, Fortbildung und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Die Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V. (DIZ) wurde 1996 als von Parteien, Kirchen oder sonstigen Institutionen unabhängiger gemeinnütziger Verein gegründet. Mit Seminaren und Vorträgen, die sich mit Indien und Entwicklungspolitik beschäftigen, versucht die DIZ die Kenntnisse und das eigene Engagement der Interessierten in Deutschland zu fördern. Regelmäßige Besuche der Mitarbeiter*innen der indischen Partnerorganisation gehören ebenso zum Programm wie Schul- und Gemeindebesuche.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entstand Anfang Januar 2011 durch die Fusion der drei Durchführungsorganisationen Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), Deutscher Entwicklungsdienst (DED) und InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH). Die GIZ bündelt die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen dieser drei Organisationen. Die GIZ unterstützt Menschen und Gesellschaften in Entwicklungs-, Transformations- und Industrieländern dabei, eigene Perspektiven zu entwickeln, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Die Arbeitsfelder des Unternehmens sind vielfältig: Dazu zählen die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, der Aufbau von staatlichen und demokratischen Strukturen, die Förderung von Frieden, Sicherheit und Wiederaufbau, die zivile Konfliktbearbeitung, die Sicherung von Ernährung, Gesundheit und Grundbildung sowie der Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz.
Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) engagiert sich seit 1957 in den Ländern des Südens für lepra- und tuberkulosekranke Menschen. Bei der Hilfe für Lepra- und Tuberkulosekranke, die gemeinsam mit den Partner/-innen vor Ort geleistet wird, steht jeder einzelne Mensch im Mittelpunkt – unabhängig von Religion, Nationalität oder Hautfarbe. Ziel der Arbeit der DAHW ist die ganzheitliche, nachhaltige Heilung des Einzelnen durch medizinische Behandlung und soziale Rehabilitationsmaßnahmen wie Ausbildungs- oder Kleinkreditprogramme. Damit Hilfe auch dauerhaft wirken kann und die Situation für die Armen nachhaltig verbessert wird, bedarf es struktureller Veränderungen sowohl in den reichen Industrienationen als auch in den wirtschaftlich schwachen Ländern des Südens.
Die 1991 gegründete Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige, parteipolitisch unabhängige und konfessionell nicht gebundene Entwicklungsorganisation. Ziel ihrer Arbeit ist es, allen Menschen den Zugang zu Aufklärung und freiwilliger Familienplanung zu ermöglichen. Dieses Ziel ist eng verknüpft mit der Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsversorgung und einer wirksamen Armutsbekämpfung.
Die UNESCO - Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur - sieht als einziges UN-Organ die Einrichtung von National­kommissionen vor. Sie beraten ihre Mitgliedstaaten und leisten im Rahmen des UNESCO-Mandats einen aktiven Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit. Die National­kommissionen sind in den 195 Mitgliedstaaten die zentrale Schnittstelle zwischen Staat, Zivilgesellschaft und der UNESCO. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik trägt die DUK zur Verständigung zwischen den Kulturen und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist als unabhängige nationale Menschenrechtsinstitution eine Einrichtung der Zivilgesellschaft. Es wurde als Ergebnis eines mehrjährigen gesellschaftlichen Diskussionsprozesses, der in einen einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 7. Dezember 2000 zur Schaffung eines Deutschen Instituts für Menschenrechte mündete, am 8. März 2001 als unabhängiger Verein gegründet. Das Institut leistet Beiträge zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in Gestalt von Studien und Dokumentationen, wissenschaftlichen Forschungsprojekten, dem Aufbau einer Fachbibliothek, öffentlichen Seminaren, Bildungsprogrammen, Fachgesprächen und Angeboten der Politikberatung, die menschenrechtliche Fragen der inneren wie der äußeren Politik betreffen. Es trägt in menschenrechtlich relevanten Themenfeldern zum öffentlichen Meinungsbildungsprozess bei.
Das DGB-Bildungswerk Nord-Süd-Netz ist verantwortlich für die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeits- und Projektarbeit im Deutschen Gewerkschaftsbund Bildungswerk e.V. Es ist der gewerkschaftliche Ansprechpartner für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität in Deutschland. Die Organisation setzt sich für Menschen- und Gewerkschaftsrechte, soziale Mindeststandards und nachhaltiges Wirtschaften ein und bietet u. a. zahlreiche Seminare aus den Themenbereichen des Globalen Lernens an.
Die Werkstatt Globales Lernen als Bildungsgruppe des Weltladen Darmstadt organisiert Bildungsangebote rund um den Fairen Handel für alle interessierten Gruppen: von Kindergarten, Schule bis zu außerschulischen Bildungsträgern und kirchlichen Gruppen. Inhaltlich spannt sich der Bogen dabei von Schokolade, Banane, Kaffee, Fußball und Kleidung bis hin zu Themen nach Absprache, wie etwa Kinderarbeit, Spiele der Welt etc. Mit seinen Projekten geht das Werkstatt-Team in die Einrichtungen und bietet auch Führungen und Erkundungen im Weltladen an.
"Don Bosco macht Schule" ist ein Angebot von Don Bosco Mission Bonn für Lehrerinnen und Lehrer, ihre Schülerinnen und Schüler in Deutschland und alle, die pädagogisch mit jungen Menschen arbeiten. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern entwickelt "Don Bosco macht Schule" Unterrichtsmaterialien zu Globalen Themen wie Migration, Gewaltprävention oder Kinderrechte mit dem Ziel, das Wissen von Kindern und Jugendlichen um globale Zusammenhänge zu erweitern und ihnen die Orientierung in der modernen Welt zu erleichtern.