Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Casa Latinoamericana in Berlin

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Das Projekt „Casa Latinoamericana“ ist ein selbstverwaltetes Zentrum und befindet sich in Wilmersdorf-Charlottenburg. Dort führen alle Mitglieder gemeinsam verschiedene Programmangebote zur Integration, zur Förderung des interkulturellen Austausches und zum Globalen Lernen durch. Der 1999 gegründete Verein Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V. (HdKL) Casa de las culturas de Latinoamerica e.V. (CCL)  ist der Träger des Projektes Casa Latinoamericana in Berlin – Ein Servicecenter für Lateinamerikaner*innen und andere spanisch sprechende Gruppen.

Der Zweck des Vereins ist die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Lateinamerika durch Vermittlung bildungsbezogener kultureller, politischer und sozialer Inhalte sowie die Förderung des interkulturellen Austauschs auf gleichberechtigter Basis unter Bewahrung der eigenen Identität. Diesem Ziel sollen insbesondere Bildung, Kampagnen, Ausstellungen, Vorträge, Symposien, Seminare, Musikveranstaltungen, Begegnungen mit Menschen Lateinamerikas und Deutschlands dienen. Besonderer Schwerpunkt ist die Förderung und Stärkung von Aktivitäten der in Deutschland lebenden Lateinamerikaner*innen sowie deren Vereinigungen.

Casa Latinoamericana ist ein Servicecenter für alle Menschen, die spanisch sprechen. Es bietet folgende Dienste an:

  • Soziale Beratung
  • Beratung zur gesetzlichen oder privaten Krankenkasse
  • Begleitung zur Behörde
  • Beratung zur medizinischen Versorgung auf Spanisch
  • Beratung und Vermittlung zu anderen Spanisch Sprechende Gruppen

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von Casa Latinoamericana liegt auf dem Thema „Globales Lernen in Kindergärten und Schulen“, das seit 1993 entwickelte Konzept: „Die Welt in kleinen Händen – Globales Lernen in Kindergärten und Schulen“. Das Konzept verfolgt die Idee, auf neue attraktive Weise, Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen zu fördern. Dabei soll bewusst gemacht werden, in welcher gegenseitigen Abhängigkeit alle Länder und Gesellschaften der Welt bei der Bewältigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Probleme der Gegenwart und der nahen Zukunft zueinander stehen. Basis ist die Entwicklung globaler Kompetenzen bei Kindern über den Ansatz des globalen Lernens in direkter Begegnung mit Pädagog*innen mit Migrantionshintergrund, die einmal wöchentlich den Tag in einer Kinder- oder Jugendgruppe, in einem Kindergarten, einer Schule oder Jugendeinrichtung gestalten und den globalen Charakter der zu vermittelnden Inhalte quasi schon in ihrer Person authentisch transportieren.

Das Konzept: „Die Welt in kleinen Händen – globales Lernen in Kindergärten und Schulen“ hält es für sehr wichtig, dass eine "fremde" Kultur von einer Person vermittelt wird, die in dieser Kultur aufgewachsen ist. Im direkten Kontakt mit Vertreter*innen anderer Kulturen können Hemmungen "Fremden" gegenüber abgebaut werden, und die Selbstreflexion auf beiden Seiten wird gefördert.