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zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Workshopangebot zu Dekolonisierung und Antirassismus

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Was hat Dekolonisierung mit Schüler*innen im Globalen Norden zu tun? Wie kann man die Themen globale Gerechtigkeit, Solidarität, Antirassismus und Verantwortung für die koloniale Vergangenheit mit Schüler*innen diskutieren? glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 bundesweit in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit diesem Workshop-Angebot u.a. für Schulen möchte der Verein für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und junge Menschen dazu befähigen, zu deren Abbau beizutragen.

Die angebotenen Themen:

•    postkoloniale Perspektiven auf „entwicklungspolitische“ Zusammenhänge: Analyse von Strukturen und Inhalten der EZ im Kontext globaler Ungerechtigkeit und Kontinuitäten von kolonialen Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie Bezug auf eigenes Umfeld der Teilnehmenden (TN).

•    Rassismus und Antirassimus: Rassismus als gesellschaftliches Problem und nicht (nur) als Problem einzelner Individuen, historische Entstehung, Selbstreflexion und Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen.

•    Empowerment: Raum des Lernens und der Selbstermächtigung für Menschen mit Rassismus- und anderen Diskriminierungserfahrungen, Vernetzung mit Gleichgesinnten und gemeinsame Suche nach Handlungsoptionen.

•    machtkritischer Analyse von Arbeitsstrukturen (auch Prozessbegleitung): Analyse und Reflexion des alltäglichen Arbeitsumfeldes aus postkolonialer, intersektionaler, macht- und herrschaftskritischer Perspektive sowie gemeinsame Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für die TN.

•    Geschichte und Erinnerungspolitik: Historische Perspektiven auf Brüche und Kontinuitäten hegemonialer Geschichtsschreibung zu unterschiedlichen Themen von Kolonialrassismus, über „Entwicklungspolitik“ zu Kapitalismus unter besonderer Betonung von Widerständen und gesellschaftlichen Alternativen.

•    weiteren Themen aus postkolonialer, macht- und herrschaftskritischer Perspektive wie Rassismus in Text und Bildsprache und Klimagerechtigkeit.

Ziel ist, Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen herauszuarbeiten, ihre Verwobenheiten zu reflektieren und gemeinsam Handlungsperspektiven zu erarbeiten.

Details zu den aufgeführten Themen, weiteren Zielgruppen, Formaten sowie zu den Konditionen können Interessierte über ein Kontaktformular erfragen.