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Start der neuen Bewerbungsphase: ASA-Programm

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ASA-Programm

Das ASA-Programm versteht sich als Werkstatt Globalen Lernens und richtet sich an junge Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder. Seit über 55 Jahren bietet es einen Ort für gemeinsames Lernen, Perspektivwechsel und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und eine solidarische und gerechte Welt. Ab sofort ist eine Bewerbung für das ASA-Programm für den Zyklus 2019/20 möglich. Bewerbungen werden noch bis zum 10. Januar entgegengenommen.

Neben Seminaren umfasst die ASA-Teilnahme ein dreimonatiges Projektpraktikum in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas. Einige Projektpraktika dauern sechs Monate: Sie beginnen zunächst für drei Monate bei einer deutschen Projektpartnerorganisation, bevor sie in einem Land des Globalen Südens fortgesetzt werden.

Die Projektpraktika finden bei Organisationen der internationalen Zusammenarbeit und der Zivilgesellschaft, innerhalb kommunaler Partnerschaften sowie bei Unternehmen und Hochschulen statt. Ebenso vielfältig sind die Themen: Es geht um Biogasanlagen in Bremen und Windhuk, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Indonesien, inklusive Pädagogik in Ghana oder um zivile Konfliktbearbeitung in Kirgisistan.
 
Bereits seit Ende der 1980er Jahre fördert das ASA-Programm den Süd-Nord-Austausch. In den Angeboten ASA global, ASA-Kommunal global oder im Rahmen der ASA-Hochschulkooperation global durchlaufen Teilnehmende aus einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas und Teilnehmende aus Deutschland das Programm im internationalen Team gemeinsam.
 
Die Reflexion des eigenen Lernprozesses und der eigenen Position innerhalb globaler Machtstrukturen ist dabei fester Bestandteil des Programmablaufs. Ein großes Alumni-Netzwerk lädt außerdem dazu ein, das Programm mitzugestalten, sich weiterzubilden und gemeinsam Handlungs- und Gestaltungsspielräume zu erkunden.
 
Das ASA-Programm ist ein Angebot der Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
 
Darüber hinaus gibt es auch Angebote für Schüler/-innen. ENSA, das "Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm", ist seit 2005 ein Tochterprogramm von ASA und unterstützt inhaltlich und finanziell den gegenseitigen Schulaustausch zwischen deutschen Schulen und Schulen in Partnerländern des Südens.