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Hessens Schulen auf dem Weg zu "Schulen der Nachhaltigkeit"

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Projektlaufzeit: 1. Juli 2016 bis 16. Januar 2019
Projektträger: Hessisches Kultusministerium
Fokus: Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)/Globalem Lernen (GL) im Unterricht in Grundschulen

Das Projekt "Hessens Schulen auf dem Weg zu ‚Schulen der Nachhaltigkeit'" verfolgt das Ziel, Schulen bei der Einführung von BNE/GL zu unterstützen und zu begleiten. Anknüpfend an die Erfahrungen aus dem "Schuljahr der Nachhaltigkeit", das seit 2014, koordiniert von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umwelbildung (ANU) Hessen, in sechs Regionen durchgeführt wird, sollen in dieser Länderinitiative zum Orientierungsrahmen Fortbildungs-Tage entwickelt und an insgesamt 12 Schulen, je zwei Schulen in den sechs Regionen, durchgeführt werden. Ziel ist es, Schulen auf dem Weg zu "Schulen der Nachhaltigkeit" zu begleiten und ihnen Impulse zur Umsetzung von BNE/GL  im Unterricht zu geben. Projektträger ist das hessische Kultusministerium, das das Projekt in Kooperation mit dem Umweltministerium Hessen und der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie durchführt. Die Projektkoordination liegt bei der ANU Hessen. Sie setzt die Länderinitiative mit sechs regionalen Umweltbildungszentren um.

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:

Die erste Phase zielt darauf ab, aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Projekt "Schuljahr der Nachhaltigkeit" an außerschulischen Lernorten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Verankerung des Lernbereichs Globale Entwicklung zu schulen. Ziel der Qualifizierungsmaßnahmen ist es, für die gemeinsame, partizipative Erarbeitung der Schulungsmaterialien Hintergrundwissen zu schaffen, um in die Fortbildungen und Module aus dem Schuljahr der Nachhaltigkeit stärker die Perspektive der Globalen Entwicklung zu ergänzen. Der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung dient hierbei als Grundlage.

Die zweite Phase soll über die Fortbildungs-Tage möglichst das gesamte Kollegium der teilnehmenden Schulen für Themen der BNE/GL sensibilisieren und zu einer Einbindung in den Unterricht motivieren. Von den hierzu genutzten Unterrichtsmaterialien und den Workshops sollen dabei nicht ausschließlich die zwölf neuen Schulen profitieren, sondern auch die zwanzig bereits etablierten "Schulen der Nachhaltigkeit"-Schulen. Beispielsweise, in dem ihnen die Möglichkeit gegeben wird, an den Fortbildungsveranstaltungen der "Einsteiger" teilzunehmen. Dies fördert den Erfahrungsaustausch und ermöglicht gegenseitiges Lernen voneinander.

Das Ziel der dritten Phase ist, mit Hilfe der von den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführten BNE/GL-Curriculum-Beratung die Verankerung des Lernbereichs Globale Entwicklung in den Schulcurricula zu unterstützen. Hierbei soll auch das Netzwerk zwischen den Neueinsteigern und den etablierten "Schuljahr der Nachhaltigkeit"-Schulen genutzt werden.