Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

WEITWINKEL: Fachmagazin mit dem thematischen Schwerpunkt Frieden (SDG 16)

0
Titelbild Fachmagazin WEITWINKEL 1/21. Quelle: Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind ein Aktionsplan für die Stärkung des universalen Friedens und eine nachhaltige globale Entwicklung. Alle 17 Ziele sind miteinander verwoben und bauen auf Zusammenarbeit aller Staaten aber auch zivilgesellschaftlicher Organisationen, wirtschaftlicher Akteure und kommunaler Strukturen lokal und über Grenzen hinweg auf. Doch zeichnen gegenwärtig Gewalt und Ungerechtigkeit die Lebensverhältnisse eines beträchtlichen Teils der Menschheit. Darüber hinaus zeigen unterschiedliche Berichte, dass neue Unsicherheiten und Spannungen durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind. Das Kernproblem ist vor diesem Hintergrund der Mangel an einer allumfassenden Anstrengung, Machtgefälle zu überwinden sowie vorhandene Potentiale für die Umsetzung der Vision der Agenda 2030 für ein friedliches und nachhaltiges Miteinander auf unserem Planeten zu mobilisieren.

Im neuen WEITWINKEL vom Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) wird das 16. Ziel der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung: „Frieden, Gerechtigkeit und stabile Institutionen“ und damit verbundene Fragen thematisiert: Wo und wie finden Kriege gegenwärtig statt? Wer rüstet weiterhin auf und warum? Sind unsere globalen Produktionsketten fair und gerecht? Wie kann Versöhnung zwischen verfeindeten Gruppen auf Dauer gelingen?

Die Ausgabe trägt einen Teil zum Umdenken bzw. Reflektieren der aktuellen Situation der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit bei und verdeutlicht jene mit niedrigschwelligen und vielfältigen Beispielen. Das Thema SDG 16 „Frieden und Gerechtigkeit in einer eng verbundenen Welt" wird aus der Perspektive eines solidarischen Einsatzes und einer internationalen Friedensarbeit auf Augenhöhe sowie Präsentation und Diskussion marginalisierter und wenig berichteter Sichtweisen, z. B. von Projektpartner:innen aus dem sogenannten Globalen Süden, und auch mit einem Blick auf strukturelle Wurzeln der Gewaltpotentiale im internationalen Leben im Magazin beleuchtet. Ebenfalls zeigen positive Beispiele aus der der gegenseitigen Verständigung verpflichteten journalistischen und Bildungsarbeit wie Friedensinterventionen zu einem gemeinsamen Standpunkt sowie mehr Gleichberechtigung führen können. Durch Stimmen aus der deutschen Politik, aber auch Perspektiven des Globalen Südens und aus dem Nichtregierungs- und Wirtschaftsspektrum werden Zusammenhänge und mögliche Handlungsoptionen unterschiedler Akteure aufgezeigt.

Die Ausgabe ist online verfügbar und kostenlos bestellbar unter:

Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)
Am Sudhaus 2
12053 Berlin