Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildungsmaterialien

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Ein interreligiöser Dialog in der Kita kann viel gegen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile bewirken. Denn wie Kinder zu anderen Ländern, Kulturen und Religionen stehen, entwickelt und festigt sich bereits mit fünf Jahren. Die Handreichung "Weitsicht - Weltsicht" versammelt Ansätze und Vorschläge, wie Kindergartenkinder altersgerecht und spielerisch an das Thema herangeführt werden.
Fair gehandelte und ökologisch hergestellte Waren sind heutzutage eine Selbstverständlichkeit in der Produktpalette einer Supermarkt- oder Kaufhauskette. Aber auch in Einzelhandelsgeschäften sind „ethische Produkte“ nicht mehr wegzudenken. Für die Unternehmen heißt das: Einzelhandelskaufleute sollten Produktkenntnis in den Bereichen Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft haben und diese Produkte erfolgreich vermarkten können.
Titelseite "G+ Globales Lernen im Gartenbau". Quelle: globales-lernen-gartenbau.de
Im Gartenbau gibt es eine Reihe von Themen, die im globalen Kontext betrachtet werden können. Die Herkunft von Pflanzen sowie die Klimaanpassung, die Pflanzen für verschiedene Klimazonen ausgeprägt haben, sind dabei vielleicht am augenscheinlichsten. Zu einigen Themen, an denen Globalisierung, globale soziale Gerechtigkeit sowie Nachhaltigkeit im Gartenbau konkretisiert werden können, werden in dieser Publikation Anregungen gegeben, sie im Berufsschulunterricht zu bearbeiten.
Titelseite "G+Gesundheit für alle!". Quelle: epiz-berlin.de
In dieser Unterrichtsbroschüre befinden sich drei Unterrichtseinheiten: „Gesundheitssysteme im Vergleich“, „Die Viruskrankheit Hepatitis B“ sowie „Der Umgang mit Sterbenden“. Ziel der Einheiten ist es, durch die Gegenüberstellung Deutschland/Mosambik/USA jeweils den Blick zu weiten, das „Eigene“ besser beurteilen zu können, eine Gerechtigkeitsdebatte anzustoßen und Empathie zu fördern.
Geflügelfleisch ist in Deutschland nach Schweinefleisch die beliebteste Fleischsorte. Vor allem Brust und Keule werden verzehrt. Doch was passiert mit dem Rest des Geflügels? Es wird exportiert, z.B. nach Ghana. Die Überschwemmung der lokalen Märkte mit billigem Fleisch hat dort verheerende Folgen. EPIZ e.V. Berlin hat ein sehr detailiert ausgearbeitetes Planspiel entwickelt, welches im Rahmen eines Projekttages in der Ausbildung von Köch*innen, Restaurantfachleuten, Fleischer*innen und anderen fleischverarbeitenden Berufen sowie in Hotellerie und Einzelhandel eingesetzt werden kann. Die Auszubildenden begeben sich in die Rolle verschiedener Akteure wie z.B. der ghanaischen Geflügelbäuer*innen und der EU-Agrarkommission und verhandeln über Bedingungen für weitere Importe.