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Südwind-Berichte über die dunklen Seiten der Elektroindustrie

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Seit vielen Jahren arbeitet Südwind zum Thema Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie und deren negativen Auswirkungen. 2018 verbrachte ein Südwind-Mitarbeiter einen Monat zu Recherchezwecken in Hongkong bzw. China. Was er dort mit eigenen Augen gesehen und erfahren hat, ist auf der Seite von Südwind zu lesen. In der Vergangenheit forschte das Team auch schon über die Arbeitsbedingungen bei der Enstorgung von Elektromüll. Deswegen sind auch zu diesem Thema zahlreiche Berichte vorhanden. Auf diese Art und Weise kann der Leser sich ein Gesamtbild der Menschenrechtsverletzungen machen, die durch Herstellung und Entsorgung von Elektrogeräten auftauchen.

Bereits im Jahr 2009 reiste ein Südwind Rechercheteam nach Ghana, um auf die verehrenden Zustände für Mensch und Umwelt auf der Elektromüllhalde Agbogbloshie aufmerksam zu machen und nach Thailand und Indien um über die ausbeuterischen, krankmachenden Zustände in der Computerindustrie zu berichten.

Tatsächlich ist das Bewusstsein über die Auswirkungen des IT-Geräte-Konsums bei vielen Menschen stark gestiegen. Und dennoch: in den Produktionsländern und den Ländern, wo die Geräte trotz Verbote auf katastrophale Weise „entsorgt“ werden, hat sich die Situation kaum verbessert. Menschen werden bei der Arbeit in den sterilen IT-Fabriken mit - bzw. auf den Elektromüllhalden beim Zerlegen der Geräte durch die Chemikalien krank und ausgebeutet.