Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Veranstaltungen und Weiterbildungen

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Hier erhalten Sie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen, Weiterbildungen und Studiengänge zum Thema Postwachstum.

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26.07.2019 - 27.07.2019
Evangelische Akademie
Bad Boll
Deutschland

Wirtschafts- und Konsumwachstum haben uns einen nie gekannten Wohlstand beschert. Doch durch diese Wirtschaftsweise werden die planetarischen Grenzen überschritten. Ist ein gutes Leben für alle mit den vorhandenen Ressourcen möglich? Längst haben zivilgesellschaftliche Initiativen angefangen, neue soziale Praktiken auszuprobieren. Sie teilen, tauschen, produzieren und reparieren. Sie befreien sich von materiellem Überfluss, unterstützen sich gegenseitig und treffen gemeinsam Entscheidungen. Die Evangelische Akademie Bad Boll lädt ein zum Austausch über ein anderes Denken und Handeln im Rahmen einer zweitägigen Tagung.

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31.07.2019 - 04.08.2019
Erich-Kästner-Gesamtschule
Bochum
Deutschland

Die Attac Sommerakademie 2019 steht unter dem Motto: "Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!" In fast 100 Seminaren, Workshops und Foren haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich mit der neoliberalen Globalisierung auseinanderzusetzen, Alternativen weiter zu entwickeln und neue Positionen zu diskutieren. Im Fokus der Debatte stehen dabei Ansätze für eine sozialökologische Transformation sowie die Themenkomplexe Migration, Rechtsruck, autoritäre Herrschaftsformen und Demokratie. Dazu kommen Workshops, die politisches Handwerkszeug vermitteln, denn für Veränderung braucht es Wissen, Aktion und Strategie gleichermaßen.

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04.08.2019 - 08.08.2019
Klimacamp Leipziger Land
bei Leipzig
Deutschland

Die Degroth-Sommerschule 2019 des Konzeptwerks Neue Ökonomie will den Widerstand der Menschen aus dem durch Abbaggerung bedrohten Dorf Pödelwitz unterstützen, genauso wie den Widerstand von Menschen auf der ganzen Welt, deren Dörfer und Lebensgrundlagen durch die Folgen des Klimawandels und den Ressourcenhunger wachstumsorientierter Wirtschafts- und Gesellschaftssyteme bedroht sind.

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18.08.2019 - 20.08.2019
Lehnin
Deutschland

Wie verläuft ein friedliches Zusammenleben, ohne andere Menschen und die Natur auszubeuten? Die Fortbildung des Konzeptwerks Neue Ökonomie richtet den Fokus auf sechs psychische Ressourcen, die helfen können, jenseits von Massenkonsum oder Selbstoptimierung glücklicher zu leben. Multiplikator*innen erhalten inhaltliche und methodische Zugänge, um mit ihren Zielgruppen kulturelle und psychologische Aspekte der Wachstumsgesellschaft zu reflektieren und Ressourcen wie Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und Solidarität in ihrer Bildungsarbeit erfahrbar zu machen.

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06.09.2019 - 08.09.2019
Leipzig
Deutschland

Eine solidarische und ökologische Wirtschaft entsteht auch in den Reallaboren vielfältiger Alternativprojekte – solidarische Wohnformen, Gemeinschaftsgärten und Repair-Cafés oder durch Konzepte wie solidarische Landwirtschaft oder Gemeingüter. Gelebte Alternativen zu erfahren, macht Mut, verbindet Menschen und regt an nachhaltiger zu leben und sich zu engagieren. In der Fortbildung des Konzeptwerks Neue Ökonomie werden Konzepte und Methoden aus dem Erfahrungslernen mit und in realen Alternativen geteilt. Dazu wird diese Form des Lernens in größere Debatten um Wachstumskritik, gesellschaftliche Veränderung und die Rolle von Lernen ein einer sozial-ökologische Transformation eingeordnet.

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20.09.2019 - 21.09.2019
Evangelische Akademie
Bad Boll
Deutschland

Auf der Suche nach einer neuen und besseren Wirtschaftsordnung wird immer häufiger über Gemeinwohlökonomie gesprochen. Doch was bedeutet das Konzept konkret? Wie wirkt es sich in der Praxis, z.B. im Bereich Bildung, Politik oder Religion, aus? Was können Unternehmer*innen tun und wie weit reicht ihr Handeln in der Wirklichkeit? Ist die Idee überhaupt durchsetzbar oder gar nur naive Utopie? Über diese und weitere Fragen möchten Mitarbeiter*innen der Evangelischen Akademie Bad Boll im Rahmen einer zweitägigen Tagung mit Befürworter*innen und Gegner*innen diskutieren, um gemeinsam alternative Wege zur Gesellschaftskrise zu formulieren.

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23.09.2019 - 27.09.2019
Friedrich-Schiller-Universität
Jena
Deutschland

Moderne kapitalistische Gesellschaften durchlaufen eine Periode weitreichender Transformationen, die eine Abkehr von über Jahrzehnten hinweg dominanten Wachstumsmustern, Produktionsformen und Lebensweisen beinhalten können. Offen ist, welche Richtung diese Transformationen einschlagen. Mit dieser Diagnose im Hintergrund laden die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und die DFG-Kollegforscher*innengruppe "Postwachstumsgesellschaften" zu einer Doppelkonferenz ein, um wichtige Analysen und Prognosen zur "Great Transformation" auf den Prüfstand zu stellen und zu diskutieren.

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11.10.2019 - 13.10.2019
Evangelische Akademie
Bad Boll
Deutschland

Unsere exportorientierte, wachstumsgetriebene Wirtschaft hat nicht zu einem guten Leben für alle geführt, sondern zu einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung beigetragen. Deshalb geht es darum, die sozialen Probleme in unserer Gesellschaft ernst zu nehmen und den notwendigen tiefgreifenden sozial-ökologischen Umbau unseres Wirtschaftssystems gerecht und partizipativ zu gestalten. Nur dann wird es Zustimmung finden. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Stuttgart will sich bei dieser Tagung vor allem mit Problemlösungen für Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen in Wirtschaftsmodellen beschäftigen, die die planetarischen Grenzen respektieren.

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25.10.2019 - 27.10.2019
bei Frankfurt
Deutschland

Globale Ungerechtigkeit und ökologische Krisen sowie die Kämpfe und Alternativen für eine solidarischere Welt gehen alle an. Menschen sind darin unterschiedlich betroffen, haben verschiedene Privilegien und Zugänge. Damit verbundene Machtverhältnisse spielen auch in der Bildungsarbeit eine Rolle: Wie können strukturelle wie alltägliche gesellschaftliche Machtverhältnisse methodisch – zwischen „zu abstrakt“ und „zu individualistisch“ bearbeitet werden? Wie sind Bildungsakteur*inne selbst positioniert? Wie kann eine machtkritische Haltung entwickelt werden? Die Fortbildung des Konzeptwerks Neue Ökonomie bietet angeleitete Austauschräume und konkrete methodische Zugänge zu diesen Fragen.

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02.12.2019 - 04.12.2019
Leipzig
Deutschland

Durch die Verbindung von erfahrungsbasiertem Lernen und Reflexion können transformative Lernprozesse unterstützt werden, in denen tief verinnerlichte Fühl-, Denk- und Handlungsweisen („Mentale Infrastrukturen“) hinterfragt werden. In der Fortbildung des Konzeptwerks Neue Ökonomie lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Ansätze der Gestaltung und Moderation von Reflexionsprozessen kennen und wenden diese selbst an. Sie erarbeiten individuelle und gesellschaftliche Annahmen, die einer nachhaltigen und global gerechteren Welt im Weg stehen und entwickeln Herangehensweisen, um diese mit ihren Zielgruppen in Aktion und Reflexion zu hinterfragen.