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Ökologischer Fußabdruck der Tabakindustrie

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Titelseite Studie „Ruinierte Natur“. Quelle: Unfairtobacco

Die globale Tabakindustrie hat einen jährlichen CO2-Fußabdruck von 82 Mio. Tonnen, das ist doppelt so viel wie ganz Dänemark. Viele Menschen denken als erstes an Zigarettenkippen, die achtlos in die Umwelt geworfen werden. Doch die viel größeren Schäden an der Umwelt verursachen Anbau und Trocknung des Tabaks in Niedrig- und Mitteleinkommensländern wie Malawi, Bangladesch oder Brasilien.

Unfairtobacco zeigt dies beispielhaft in der Studie „Ruinierte Natur“ und den zwei SDG-Factsheets „Tabak | Wasser | Meere“ und „Tabak | Wälder“.

Unfairtobacco ist ein Projekt der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung (Blue 21 e.V.) und wurde als “Kampagne Rauchzeichen!” im Jahr 2004 gegründet. Es zeigt, wie die Tabakindustrie Menschen schadet und die Umwelt zerstört und wie die Auswirkungen von Tabak auf eine nachhaltige Entwicklung gemildert oder verhindert werden können. Es stehen auch zahlreiche Bildungsmaterialien und -angebote zur Verfügung.