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Rohstoffe für den Klimaschutz: Strategien zur Konfliktprävention. Internationale Fachkonferenz

Rohstoffe für den Klimaschutz: Strategien zur Konfliktprävention. Internationale Fachkonferenz

Datum: 
23.01.2020 - 24.01.2020
Ort: 
Stadtmuseum
Dresden
Deutschland
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„There is no Plan(et) B“ lässt sich immer wieder auf den Plakaten der Freitagsdemonstrationen von Schüle-rinnen und Schülern lesen. Diese Aussage gilt nicht nur für den Klimawandel. Der Ressourcenverbrauch der Menschheit liegt weiter über dem, was auf unserem Planeten zur Verfügung steht. Dieser Verbrauch geht nicht nur zulasten künftiger Generationen, sondern ist auch extrem ungleich verteilt und birgt erhebliches Konfliktpotenzial. Der Klimawandel macht sich in diesem Kontext gleich doppelt bemerkbar: Zum einen wirkt er sich auf natürliche Lebensgrundlagen aus, etwa bei der Landwirtschaft, der Verfügbarkeit von Wasser oder der Bewohnbarkeit von Land. Zum anderen sorgt die Entwicklung neuer (vermeintlich) klimafreundlicher Technologien für eine erhöhte Nachfrage nach Metallen, seltenen Erden oder anderen Rohstoffen. Digitale Lösungen und neue Umwelttechnologien können zur CO2-Reduzierung beitragen. Sie bedürfen jedoch spezifischer Rohstoffe, deren Beschaffung nicht selten umweltschädigend, menschenrechtsverletzend und konfliktträchtig ist. Welche Strategien können dazu beitragen, dass besonders nachgefragte Rohstoffe keine negativen Auswirkungen auf die Förderregionen haben oder geopolitische Spannungen erzeugen? Welchen Beitrag können Recycling und Innovationen dazu leisten, Rohstoffkonflikte zu vermeiden?