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Fußball als Mittel zur Integration

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Laut UNICEF leben rund 65.000 geflüchtete Kinder und Jugendliche mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Deutschland. In dieser durch Angst und Ungewissheit geprägten Zeit wird Fußball für sie oft zu einem Anker im Alltag. Der Sport kann ein wenig Leichtigkeit in ihr Leben zurück bringen und sie in Kontakt mit Menschen aus der Nachbarschaft und Sportvereinen bringen. Fußball hat durch seine enorme Popularität in aller Welt eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung und besitzt besondere Integrationskraft.

Das Programm „Willkommen im Fußball“ ermöglicht jungen Geflüchteten durch niedrigschwellige Angebote den Zugang zu Sport und unterstützt so die Integration und das gesellschaftliche Miteinander. Dabei setzt es auf Willkommensbündnisse. Dahinter steht die Kooperation eines Vereins der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen oder kommunalen Akteuren sowie Amateurvereinen.

Willkommensbündnisse bieten neben Fußballaktivitäten auch Kultur-, Bildungs- oder Vernetzungsangebote an. Die lokalen Bündnisse erhalten finanzielle sowie fachliche Unterstützung und werden aktiv begleitet, um sie auch über die Förderdauer hinaus tragfähig zu machen.

Gefördert von: Bundesliga-Stiftung, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.