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CARE-Integrationsprojekt KIWI

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Aufnahme in einem CARE-KIWI Jugendworkshop. Quelle: CARE/Uli Planz

Die Hilfsorganisation CARE hat im April 2016 das Projekt KIWI zur Integration von Jungen und Mädchen mit Fluchtgeschichte an deutschen Sekundarschulen gestartet. Das KIWI-Programm baut auf langjähriges fachliches und methodisches Know-how aus der internationalen Projektarbeit auf dem Balkan sowie der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen in Deutschland auf.

CARE arbeitet eng mit Schulen zusammen, bietet Lehrerfortbildungen zum Thema Integration, Gewaltprävention und Geschlechtergerechtigkeit an und bildet Lehrer*innen aus. Zudem werden Lehrmaterialien zur Verfügung gestellt, die als Grundlage für die Gestaltung des Unterrichts und außerschulischer Aktivitäten dienen.

KIWI stärkt die schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte –  in weiterführenden Schulen und Berufsschulen, Sekundar- und Berufsschulen, mit "KIWI kids" in der Grundschule.

Das Angebot

  •     Praxiserprobtes Unterrichtsmaterial – das KIWI-Handbuch ab Klasse 5, die KIWI kids-Box in der Grundschule – zum interkulturellen, sozialen und globalen Lernen.
  •     Fortbildungen für Lehr- und Fachkräfte zum interkulturellen Lernen und zur Anwendung der KIWI-Methoden im Unterricht und im Schulalltag.
  •     Begleitung der Lehrkräfte in Workshops zur schulischen Umsetzung.
  •     Förderung von schulischen Integrationsprojekten mit bis zu 400 € (250 € in der Grundschule). 

Die Grundsätze

  •     Die Teilnahme an KIWI ist für Lehrkräfte und Schulen kostenfrei.
  •     Betont werden die Stärken und Gemeinsamkeiten – nicht Defizite und Unterschiede.
  •     Es werden Erfolgserlebnisse für Kinder und Jugendliche geschaffen.
  •     Integration heißt hier Inklusion, nicht Anpassung.
  •     Die KIWI-Themen gehen alle Kinder und Jugendliche etwas an – egal, welcher Herkunft.
  •     Alle können mitmachen: Lehrkräfte und Sozialarbeitende, Kinder und Jugendliche, Eltern und Ehrenamtliche.

Das KIWI-Projekt wird von der Europäischen Union (AMIF) und der Deutsche Bank Stiftung gefördert.  Das Grundschulprojekt KIWI kids wird von der Stiftung RTL "Wir helfen Kindern e.V." gefördert.