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Unterrichtsmaterial und Ausleih-Ausstellung Hi[Story] of Food – Globalgeschichte, Ernährung, Kolonialismus im Unterricht

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Photo des Materials, Quelle: https://historyoffood.sodi.de/

Das multimediale Bildungsprojekt Hi[Story] of Food – Unsere Nahrung und ihre globalen Wurzeln thematisiert die globale Geschichte und bis heute andauernden globalen Verflechtungen am Beispiel unserer Nahrung. Deren weltweite Produktionsverhältnisse und Handelsströme sind bis heute geprägt von kolonialer Besetzung und Ausbeutung und im Zuge dessen von Industrialisierung und Globalisierung. Hi[Story] of Food thematisiert die Produktions- und Konsumverhältnisse unter einem machtkritischen Blickwinkel und setzt aktuelle problematische Verhältnisse in einen geschichtlichen Zusammenhang.  

Hi[Story] of Food geht dabei diesen und ähnlichen Fragen nach: Wie kamen z. B. Rohrzucker, Mais oder Reis nach Europa? Wo und wie wurden sie ursprünglich genutzt, von wem und wozu? Wie veränderte sich die Verbreitung durch die europäische Expansion, Besetzung und Ausbeutung während des Kolonialismus? Welche Kontinuitäten zeigen sich heute?

Die in diesem Unterrichtsmaterial präsentierten methodisch abwechslungsreichen Module ermöglichen eine interaktive Auseinandersetzung mit den globalen Wurzeln unserer Nahrung und aktuellen Herausforderungen in Anbau, Produktion und Konsum in der Sekundarstufe und der Berufsausbildung.

In der Sekundarstufe I und II kann eine Thematisierung in den Fächern Englisch, Ethik, Geografie, Geschichte, Lernbereich Lernen in globalen Zusammenhängen, Sozialkunde, Wirtschaft – Arbeit – Technik, Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften stattfinden.

Eine Auseinandersetzung in der Berufsausbildung z. B. zu Bäcker*in, Hauswirtschafter*in, Kaufmann/-frau oder Konditor*in ist in berufsbildenden Schulen möglich. Eine Auseinandersetzung kann im Rahmen einzelner Unterrichtsstunden oder von Projekten stattfinden.

Außerdem verleiht SODI eine Ausstellung zum Thema an interessierte Schulen und bietet begleitende Workshops dazu an. Sie besteht aus drei Faltdisplays und einem Globus in einer Vitrine. Außerdem ist sie interaktiv aufgebaut, sodass Videos und Fotos durch das eigene Handy angesehen werden können und damit die Ausstellung ergänzen.