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Mode für den Müll?

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Artikelbild Mode für den Müll, Quelle: www.blz.bayern.de

Modetrends werden in immer kürzeren Abständen produziert. Gleichzeitig ist Mode in den letzten Jahren immer günstiger geworden. Neue Kleidung wird höchstens ein paar Mal getragen, um dann schnell ersetzt zu werden. Sie wird dadurch zur Wegwerfware. Dieses Phänomen kurzlebiger Mode wird oft als „Fast Fashion“ bezeichnet. Insgesamt hat sich die Produktion von Kleidung in den letzten 20 Jahren weltweit mehr als verdoppelt. Zugunsten des Preises wird dabei häufig wenig auf Qualität, faire Arbeitsbedingungen und eine umweltverträgliche Produktion geachtet. Obwohl vielen Konsument*innen die Arbeitsbedingungen und negativen Folgen für die Umwelt bewusst sind, fällt es gerade jungen Menschen oft schwer, ihr Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und nachhaltige Alternativen auszuprobieren.

Diese von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit entwickelte Unterrichtseinheit behandelt folgende Kernfragen: 

  • Was ist Fast Fashion?
  • Welche Folgen hat Fast Fashion für die Menschen, die Kleidung herstellen? Welche für die Umwelt?
  • Wie kann man sich modisch aber dennoch nachhaltig kleiden?

Diese Stunde beinhaltet folgende Materialien:

  •     Informationen und Stundenkonzept für die Lehrkraft
  •     Arbeitsmaterialien
  •     Videoclip: "Mode für den Müll?" zum Download