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Roll-Up Ausstellung Agrarökologie

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Roll-Up Ausstellung Agrarökologie, Quelle: www.inkota.de

Das derzeit vorherrschende Agrarmodell ist nicht nachhaltig und schadet Menschen und Umwelt massiv. Wasser wird verschwendet, Böden ausgelaugt, Arbeiterinnen und Arbeiter werden ausgebeutet und sind giftigen Pestiziden ausgesetzt. Paradoxerweise sind es besonders häufig Erzeugerinnen und Erzeuger von Nahrung selbst – nämlich Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im globalen Süden – die am meisten unter diesen Auswirkungen leiden. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft muss sich dringend und grundlegend etwas ändern.

Die neue INKOTA-Ausstellung zeigt mit Grafiken und Beispielen auf sechs Roll-Up-Panels was schief läuft im aktuellen Landwirtschafts- und Ernährungssystem. An zwei Hörstationen kommen außerdem Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus dem globalen Süden selbst zu Wort.

Wie der Titel der Ausstellung bereits verrät, bleibt sie nicht bei der Kritik des Status quo stehen: Unter dem Motto „Zukunft säen“ zeigt sie auf, dass es auch anders geht – mit dem Konzept der Agrarökologie. Überall auf der Welt bauen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bereits mit agrarökologischen Anbaumethoden Getreide, Gemüse und Obst an und betreiben Viehzucht. Sie setzen auf natürliche Kreisläufe im Einklang mit der Natur und schonen Böden und damit das Klima. Agrarökologie ist auf allen Kontinenten erprobt und wird zunehmend als Modell der Zukunft für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung diskutiert.

Begleitend zur Ausstellung gibt es weitere Materialien zum Thema: ein begleitendes Quiz, ein Ausstellungsflyer, Postkarten und Poster zur Ankündigung der Ausstellung. Die Ausleihgebührt beträgt 20 Euro zuzüglich Versand. Bei Interesse an der Ausstellung bitte eine Mail an welternaehrung@inkota.de schicken.